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Griechenland glückt Schuldenrückkauf
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Staatspleite erneut abgewendet: Der IWF hatte weitere Hilfszahlungen an den Erfolg der Rückkaufaktion gekoppelt.
Griechenland ist der Rückkauf von Staatsanleihen im zweiten Anlauf geglückt – die Regierung in Athen konnte insgesamt Papiere im Wert von über 30 Milliarden Euro zurückkaufen. Dies berichteten am Dienstag verschiedene Medien unter Berufung auf EU-Kreise und das griechische Finanzministerium. Der Preis für die Staatsanleihen fiel jedoch leicht höher aus als ursprünglich geplant.
Der fällige Durchschnittspreis lag bei 33,5 Cent pro Euro Nennwert. Dadurch musste Griechenland rund 450 Millionen Euro mehr bezahlen als geplant. Statt um elf Prozentpunkte konnte das Euro-Land seine Schulden damit nur um 9,5 Prozentpunkte verringern. Damit könnte die Schuldenquote bis 2020 auf 126,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) sinken. Zuletzt waren 124 Prozent des BIP mit dem Internationalen Währungsfonds vereinbart worden.
Die griechische Regierung hatte sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, zehn Milliarden Euro der Hilfsgelder aus dem europäischen Rettungsfonds EFSF in den Rückkauf von Anleihen im Wert von 30 Milliarden Euro zu investieren. Dadurch sollte die Schuldenlast des Landes um 20 Milliarden Euro gedrückt werden. Da die griechischen Staatsanleihen rund drei Viertel ihres ursprünglichen Wertes verloren hatten, konnte Griechenland die Papiere weit unter dem Ursprungswert zurückkaufen. Den Investoren wurden zwischen 30 und 40 Prozent des Nennwertes angeboten.
Die Frist für das Schuldenrückkaufprogramm sollte ursprünglich am Freitag auslaufen. Zunächst waren jedoch nicht genügend Investoren bereit gewesen, ihre Papiere zu verkaufen. Lediglich 26,3 Milliarden Euro waren in der ersten Rückkaufrunde angeboten worden. Eine Verlängerung bis Dienstag brachte letztendlich den gewünschten Erfolg. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte seine weitere Beteiligung an den Hilfszahlungen aus dem zweiten Rettungspaket an den Erfolg des Rückkaufprogramms gekoppelt. Um der drohenden Staatspleite zu entgehen benötigt Griechenland in diesem Jahr noch etwa 44 Milliarden Euro.
Die griechische Regierung hatte sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, zehn Milliarden Euro der Hilfsgelder aus dem europäischen Rettungsfonds EFSF in den Rückkauf von Anleihen im Wert von 30 Milliarden Euro zu investieren. Dadurch sollte die Schuldenlast des Landes um 20 Milliarden Euro gedrückt werden. Da die griechischen Staatsanleihen rund drei Viertel ihres ursprünglichen Wertes verloren hatten, konnte Griechenland die Papiere weit unter dem Ursprungswert zurückkaufen. Den Investoren wurden zwischen 30 und 40 Prozent des Nennwertes angeboten.
Die Frist für das Schuldenrückkaufprogramm sollte ursprünglich am Freitag auslaufen. Zunächst waren jedoch nicht genügend Investoren bereit gewesen, ihre Papiere zu verkaufen. Lediglich 26,3 Milliarden Euro waren in der ersten Rückkaufrunde angeboten worden. Eine Verlängerung bis Dienstag brachte letztendlich den gewünschten Erfolg. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte seine weitere Beteiligung an den Hilfszahlungen aus dem zweiten Rettungspaket an den Erfolg des Rückkaufprogramms gekoppelt. Um der drohenden Staatspleite zu entgehen benötigt Griechenland in diesem Jahr noch etwa 44 Milliarden Euro.
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