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KfW plant Herausgabe von Krediten an Euro-Krisenländer
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Wege aus der Eurokrise: Zunächst gilt es, die Wirtschaft in der Euro-Zone wieder anzukurbeln.
Über die staatliche Förderbank KfW plant das Bundesfinanzministerium ein Kreditprogramm in Milliardenhöhe, durch das der Mittelstand in Portugal und Spanien gefördert werden soll. Einem Bericht von Spiegel Online zufolge soll die KfW vom Bundestag verbürgte Globaldarlehen an Schwesterinstitute in den Krisenländern vergeben. Dadurch wären diese in der Lage, günstige Kredite an die heimische Wirtschaft herauszugeben – welche für Investitionen genutzt werden könnten.
Auf diese Weise würden auch Unternehmen in Südeuropa von den niedrigen Kreditzinsen in der Bundesrepublik profitieren. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen in Portugal und Spanien hätten somit leichteren Zugang zum Kapitalmarkt. Aufgrund der hohen Zinsen und der Probleme im Bankensektor haben es diese derzeit sehr schwer, Darlehen zu erhalten.
Spiegel Online bezieht sich in seinem Bericht auf einen Brief von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) an Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). In diesem forderte Schäuble, dass Deutschland zusätzlich auch bilaterale Hilfen – also Entwicklungshilfen – anbieten solle. Davon verspreche er sich eine deutlich schneller wirkende Unterstützung mit sichtbaren und auch psychologisch wirksamen Ergebnissen in absehbarer Zeit. Wirtschafts- und Finanzministerium sind gemeinschaftlich für die KfW zuständig.
Während Rösler bereits Unterstützung für das Vorhaben signalisierte, äußerte die SPD Kritik. So würden die Kredite nur an der Spitze kratzen und an den eigentlichen Problemursachen nichts ändern, sagte SPD-Haushaltsexperte Carsten Schneider. Zudem würde die KfW nur als Brücke für die Kredite dienen und bliebe dadurch von allen Risiken freigestellt. Somit würden finanzielle Verluste auf die deutschen Steuerzahler zurückfallen.
Spiegel Online bezieht sich in seinem Bericht auf einen Brief von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) an Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). In diesem forderte Schäuble, dass Deutschland zusätzlich auch bilaterale Hilfen – also Entwicklungshilfen – anbieten solle. Davon verspreche er sich eine deutlich schneller wirkende Unterstützung mit sichtbaren und auch psychologisch wirksamen Ergebnissen in absehbarer Zeit. Wirtschafts- und Finanzministerium sind gemeinschaftlich für die KfW zuständig.
Während Rösler bereits Unterstützung für das Vorhaben signalisierte, äußerte die SPD Kritik. So würden die Kredite nur an der Spitze kratzen und an den eigentlichen Problemursachen nichts ändern, sagte SPD-Haushaltsexperte Carsten Schneider. Zudem würde die KfW nur als Brücke für die Kredite dienen und bliebe dadurch von allen Risiken freigestellt. Somit würden finanzielle Verluste auf die deutschen Steuerzahler zurückfallen.
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