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Bei der Deutschen Bundesbank kündigt sich eine geldpolitische Wende an: Wie Jens Ulbrich, Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung, am Mittwoch im Finanzausschuss des deutschen Bundestags erklärte, kann die Inflation der Bundesrepublik zukünftig über dem durchschnittlichen Wert der Eurozone liegen. Im Hinblick auf die gute Konjunktur und kriselnde südeuropäische Volkswirtschaften wäre eine steigende Geldentwertung vertretbar.
Bundesbank: In Deutschland wird die Inflation künftig überdurchschnittlich hoch sein. Bild: Deutsche Bundesbank
Um die Euro-Krise überwinden zu können, müssten konjunkturschwache Länder Lohn- und Preissenkungen hinnehmen, sagte Ulbrich. Nur so könnten sie wettbewerbsfähig bleiben. Im Gegenzug müssten starke Volkswirtschaften zeitweilig eine höhere Inflation akzeptieren. Es sei demnach vorstellbar, dass Deutschland künftig eine Inflationsrate aufweist, die über dem Durchschnitt der Währungsunion liegt. Nach Einschätzung der Bundesbank würde die Inflationsrate allerdings von einem niedrigem auf ein moderates Niveau klettern.
Die Geldpolitik müsse dennoch dafür sorgen, dass die Teuerung innerhalb der Währungsunion stabil bleibe, sagte Ulbrich. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte am Dienstag empfohlen, dass Deutschland einen Anstieg der Löhne und einiger Güterpreise in Kauf nehmen müsse, um die Verhältnisse innerhalb der Euro-Zone auszugleichen. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte sich am Wochenende für höhere Lohnzahlungen ausgesprochen.
In der Bundesrepublik lag die Inflation im April bei 2,0 Prozent - bis zu einem Niveau von knapp unter zwei Prozent spricht die Europäische Zentralbank von Preisstabilität. In der Währungsunion lag sie hingegen durchschnittlich bei 2,6 Prozent. Ökonomen rechnen damit, dass die Teuerungsrate in Deutschland bis Anfang 2013 steigen wird, während sie in der Eurozone im Schnitt sinkt.