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EZB: Zinsschwellen für den Ankauf von Staatsanleihen geplant
| vge

Die Europäische Zentralbank plant die Festlegung von Zinsschwellen für den Kauf von Staatsanleihen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) plant, gegen die stetig steigenden Zinsen auf Staatsanleihen von Krisenstaaten vorzugehen. Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet, will die Notenbank immer dann Staatspapiere von angeschlagenen Euro-Ländern kaufen, sobald sogenannte Zinsschwellen überschritten sind. Diese sollen einen bestimmten Wert über den Renditen deutscher Bundesanleihen liegen. Dadurch könnten Spekulanten die Zinsen auf Anleihen nicht mehr über den festgesetzten Wert hinaus treiben.
Zudem will die Zentralbank damit verhindern, dass das Zinsniveau innerhalb der Eurozone noch weiter auseinanderklafft. Der EZB-Rat will laut dem Bericht in seiner nächsten Sitzung Anfang September darüber entscheiden, ob die Pläne umgesetzt werden.
Fest steht bisher, dass die EZB in Zukunft transparenter werden will. Wie der Spiegel berichtet, will die EZB künftig für jedes einzelne Land bekanntgeben, in welchem Umfang sie dessen Anleihen aufgekauft hat - und zwar direkt im Anschluss an die Transaktionen. Bisher wurde nur wöchentlich mitgeteilt, wie viel Geld die EZB insgesamt in neue Anleihekäufe investierte.
Die Pläne von EZB-Präsident Mario Draghi stoßen auch beim deutschen EZB-Direktor Jörg Asmussen auf Zustimmung. Das neue Programm sei vereinbar mit dem Auftrag der Zentralbank, sagte er der Frankfurter Rundschau. Das Mandat sei darauf ausgerichtet, die Preisstabilität für den gesamten Euroraum auf mittlere Sicht zu garantieren. Eine Währung könne nur stabil sein, wenn es keinen Zweifel an deren Fortbestehen gäbe, so Asmussen.
Fest steht bisher, dass die EZB in Zukunft transparenter werden will. Wie der Spiegel berichtet, will die EZB künftig für jedes einzelne Land bekanntgeben, in welchem Umfang sie dessen Anleihen aufgekauft hat - und zwar direkt im Anschluss an die Transaktionen. Bisher wurde nur wöchentlich mitgeteilt, wie viel Geld die EZB insgesamt in neue Anleihekäufe investierte.
Die Pläne von EZB-Präsident Mario Draghi stoßen auch beim deutschen EZB-Direktor Jörg Asmussen auf Zustimmung. Das neue Programm sei vereinbar mit dem Auftrag der Zentralbank, sagte er der Frankfurter Rundschau. Das Mandat sei darauf ausgerichtet, die Preisstabilität für den gesamten Euroraum auf mittlere Sicht zu garantieren. Eine Währung könne nur stabil sein, wenn es keinen Zweifel an deren Fortbestehen gäbe, so Asmussen.
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