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Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht ihre Möglichkeiten, der niedrigen Inflationsrate im Euroraum entgegenzuwirken, noch nicht ausgereizt: EZB-Chefvolkswirt Peter Praet brachte am Mittwoch ins Gespräch, die Einlagezinsen für Geschäftsbanken in den negativen Bereich abzusenken. Medienberichten zufolge sagte Praet, dass es hier noch Luft gebe. Die Institute müssten dann einen Strafzins zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken.
Die Einlagezinsen der EZB könnten weiter sinken.
Der Zinssatz für die sogenannte Einlagefazilität beträgt seit 5. Juli 2012 null Prozent. Bereits in der vergangenen Woche hatte die EZB den Leitzins auf das Rekordtief von 0,25 Prozent gesenkt. Praet kündigte zudem an, dass die Notenbank zu noch drastischeren Maßnahmen greifen könne, um den negativen Preistrend zu stoppen. Sollte dieses Mandat der EZB in Gefahr geraten, werde man alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um es zu erfüllen.
Praet thematisierte auch die Möglichkeit, dass die EZB ihre Bilanz ausweiten und Staatsanleihen auf dem Kapitalmarkt kaufen könnte. Es sei nicht auszuschließen, dass man direkt am Markt eingreife, sagte der EZB-Chefvolkswirt. Derzeit ist Praet zufolge jedoch keine weitere geldpolitische Lockerung nötig. Während der europäischen Staatsschuldenkrise hatte die Notenbank über das Programm SMP bereits Anleihen einzelner Länder gekauft. Dieses wurde inzwischen aber wieder eingestellt.
Indes ist die Inflationsrate in der Eurozone im Oktober auf 0,7 Prozent gesunken und liegt damit deutlich unter dem von der EZB angestrebten Wert von knapp etwa zwei Prozent. In einigen Ländern wie Spanien, Griechenland und Irland liegt die Teuerungsrate sogar bei null Prozent oder noch tiefer.