Diese Cookies und andere Informationen sind für die Funktion unserer Services unbedingt erforderlich. Sie garantieren, dass unser Service sicher und so wie von Ihnen gewünscht funktioniert. Daher kann man sie nicht deaktivieren.
Zur Cookierichtlinie
EZB: Draghi verspricht Euro-Banken weitere Not-Kredite
| asz

Durch die Vergabe weiterer Hilfskredite will die EZB die Geldmärkte der Eurozone stabil halten.
Mario Draghi will angeschlagenen europäischen Banken weitere Hilfskredite gewähren. Wie der Präsident der Europäischen Zentralbank verschiedenen Medienberichten zufolge am Dienstagabend sagte, soll dadurch verhindert werden, dass der wirtschaftliche Aufschwung der Währungsunion ins Stocken gerät. Der EZB-Chef reagierte damit auf die Forderungen klammer südeuropäischer Banken, die möglicherweise auf weitere Kredite der Notenbank angewiesen sind.
Vor zwei Jahren hatte die Notenbank gering verzinste, dreijährige Kredite in Höhe von insgesamt einer Billion Euro an kriselnde europäische Geldhäuser vergeben. Während vorwiegend nordeuropäische Geldhäuser diese Darlehen bereits tilgen, sind viele südeuropäische Banken dazu finanziell nicht in der Lage. Diese Institute können sich zudem nirgends frisches Kapital leihen - außer bei der europäischen Notenbank selbst.
Wenn die Banken ihre Schulden tilgen, sei dies ein Zeichen dafür, dass sich die Lage trotz Wirtschaftskrise normalisiere, so Draghi. Er warnte jedoch zugleich vor den Auswirkungen, die diese Rückzahlungen auf das reale Zinsniveau in der Währungsunion haben könnten. Die Tilgung der Hilfskredite führt in der Währungsunion zu einer Verringerung des Geldmengenüberschusses und damit zu einem spürbaren Anstieg der Marktzinsen. Ein Anstieg dieser Zinsen verschlechtert wiederum die Bedingungen einer erneuten Aufnahme von Hilfskrediten für die weiterhin bedürftigen südeuropäischen Banken.
Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gehen Analysten nun davon aus, dass steigende Zinsen den langsamen Aufschwung der Wirtschaft in der Eurozone frühzeitig verhindern könnten. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge gehen Geldmarktexperten aufgrund der aktuellen Entwicklung davon aus, dass die steigenden Geldmarktzinsen die Zentralbank dazu zwingen, zeitnah zu handeln. Den künftigen geldpolitischen Kurs der Währungsunion wird der EZB-Rat auf seiner nächsten Sitzung in der kommenden Woche festlegen.
Wenn die Banken ihre Schulden tilgen, sei dies ein Zeichen dafür, dass sich die Lage trotz Wirtschaftskrise normalisiere, so Draghi. Er warnte jedoch zugleich vor den Auswirkungen, die diese Rückzahlungen auf das reale Zinsniveau in der Währungsunion haben könnten. Die Tilgung der Hilfskredite führt in der Währungsunion zu einer Verringerung des Geldmengenüberschusses und damit zu einem spürbaren Anstieg der Marktzinsen. Ein Anstieg dieser Zinsen verschlechtert wiederum die Bedingungen einer erneuten Aufnahme von Hilfskrediten für die weiterhin bedürftigen südeuropäischen Banken.
Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gehen Analysten nun davon aus, dass steigende Zinsen den langsamen Aufschwung der Wirtschaft in der Eurozone frühzeitig verhindern könnten. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge gehen Geldmarktexperten aufgrund der aktuellen Entwicklung davon aus, dass die steigenden Geldmarktzinsen die Zentralbank dazu zwingen, zeitnah zu handeln. Den künftigen geldpolitischen Kurs der Währungsunion wird der EZB-Rat auf seiner nächsten Sitzung in der kommenden Woche festlegen.
Weitere Nachrichten über Konto-Kredit
- 12.08.2016
Inflationsrate erneut gestiegen: Diese Posten auf dem Einkaufszettel wurden im Juli teurer
Die Verbraucherpreise sind im Juli erneut gestiegen. Für welche Waren und Dienstleistungen die Deutschen mehr bezahlen mussten und für welche weniger. » mehr
- 11.08.2016
Zinstief verändert Sparverhalten der Deutschen: Jeder Fünfte spart jetzt anders
Ein Fünftel aller Sparer hat von den Niedrigzinsen genug und inzwischen sein Sparverhalten geändert. Auf diese Bankkunden trifft das besonders zu. » mehr
- 03.08.2016
Überweisen im Whatsapp-Tempo: Wie Instant Payment unser Leben verändern könnte
In wenigen Jahren wird es möglich sein, Geld innerhalb von Sekunden zu versenden. Für Verbraucher könnte sich damit einiges ändern. » mehr