Starkregen-Gefährdungsklassen

Die Starkregen-Gefährdungsklassen (SGK) beurteilen das Risiko für mögliche Gebäudeschäden, die infolge von heftigen Regenfällen eintreten. Als Klassifizierungsgrundlage dient der Standort des Hauses, der neben der Niederschlagsintensität für den Schadensumfang entscheidend ist.

Die SGK wurden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zur Erweiterung des Informationssystems ZÜRS Geo (Zonierungssystem für Überschwemmungsrisiko) erarbeitet.

Starkregengefahr in Abhängigkeit der Lage des Gebäudes

Der GDV unterscheidet zwischen drei Starkregen-Gefährdungsklassen:

  • SGK 1: Es besteht eine geringe Gefahr. Das Haus liegt auf einer Kuppe oder am Oberhang.
  • SGK 2: Es besteht eine mittlere Gefahr. Das Haus liegt am Mittel- oder Unterhang und nicht in der Umgebung eines Sees.
  • SGK 3: Es besteht eine hohe Gefahr. Das Haus liegt im Tal oder nahe einem Bach.

Starkregenfälle können in gravierenden Fällen Totalschäden anrichten und Häuser unbewohnbar machen. Damit stellen verbundene Kosten für Gebäudesanierungen meist eine große finanzielle Belastung dar. Vor dieser schützt die Elementarversicherung als Teil der Wohngebäudeversicherung. Um sich gegen Schäden an Habseligkeiten abzusichern, die sich innerhalb des Hauses befinden, empfiehlt sich außerdem eine Hausratversicherung. Diese beinhaltet ebenfalls einen Schutz vor Naturgefahren und deckt somit unter anderem Überschwemmungsschäden ab, die etwa durch Hochwasser, Starkregen und Rückstau entstehen.

SGK anhand von Karten beurteilen:

Damit Sie die Gefährdungslage Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung bewerten können, hat der GDV für die 50 einwohnerreichsten Städte in Deutschland Karten zu den Starkregen-Gefährdungsklassen im Stadtgebiet entwickelt. Darüber hinaus veröffentlichen auch einige kleinere Städte und Gemeinden eigene Karten.

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