Strom Vergleich

Ökostrom Vergleich

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Ökostromtarife berechnen

Ökostrom

Strom verbrauchen, ohne Umwelt und Klima zu belasten - mit Ökostrom ist das für Verbraucher schon heute problemlos möglich. Und zwar, ohne dafür tief in die Tasche greifen zu müssen: Günstige Ökostromtarife unterbieten häufig sogar die Preise für den Normalstrom der Grundversorgung. Ein kostenloser Vergleich der mehr als 1.000 Ökostromtarife mit dem Ökostrom Vergleich schafft schnell Klarheit. Ökostrom kommt in exakt derselben Qualität aus der Steckdose wie Strom aus anderen Energiequellen. Auch die Versorgungssicherheit leidet nicht unter einem Wechsel zu Ökostrom.

Erzeugung von Ökostrom

Es gibt keine exakte Definition in einem Gesetz oder einer Verordnung, welcher Strom als Ökostrom gilt. Allgemein wird elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird und den CO2-Gehalt in der Atmosphäre nicht ansteigen lässt, als Ökostrom bezeichnet. Derzeit werden vor allem Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie und Biomasse zur Erzeugung von grünem Strom eingesetzt. Auch Klär-, Gruben- und Deponiegase, die ohnehin anfallen, werden genutzt.

Noch keine große Verbreitung haben bislang Technologien wie die Erdwärmenutzung (Geothermie) oder Gezeitenkraftwerke erreicht. Vielfach wird auch Strom aus besonders abgasarmen und effizienten Gaskraftwerken, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Nutzwärme erzeugen, als Ökostrom bewertet. Denn die elektrische Energie fällt in diesen Anlagen als Nebenprodukt der Wärmeerzeugung an und verursacht keine zusätzlichen Emissionen, sondern steigert lediglich den Wirkungsgrad der Kraftwerke. Auf jeden Fall enthalten Öko-Tarife keinen Strom aus Kohle- oder Atomkraftwerken.

Grüner Strom im Stromsee

Für den Stromkunden ist allerdings gar nicht feststellbar, welche Energiequelle den Stromgenerator angetrieben hat. Grüner Strom ist physikalisch identisch mit Atomstrom - die Energiemengen aus den einzelnen Energiequellen mischen sich im Stromnetz. Denn alle Kraftwerke und Erzeugungsanlagen speisen in dasselbe Netz ein, über das alle Stromanbieter alle Verbraucher beliefern. Erklären lässt sich das mit dem Stromsee-Modell: Das Stromnetz wird dabei als See betrachtet, in den auf der einen Seite alle Stromversorger ihre Energiemengen einfüllen - jeder genug, um den Verbrauch der eigenen Kunden zu decken. Auf der anderen Seite entnehmen die Verbraucher die von ihnen benötigte Energie.

Der Umweltnutzen von Ökostrom entsteht auf der Seite, auf der die Energiemengen "eingefüllt" werden. Wer grünen Strom bestellt, verpflichtet den Anbieter, in Höhe des eigenen Verbrauchs Ökostrom einzuspeisen. Dadurch steigt die Menge an umweltfreundlich erzeugtem Strom im Netz. Da für den Kunden allerdings nicht nachvollziehbar ist, ob der Anbieter sein Versprechen auch einhält, wurden Handelszertifikate und Gütesiegel für Ökostrom eingeführt. Die ausgebenden Stellen, zum Beispiel der TÜV oder gemeinnützige, unabhängige Vereine, überwachen die Versorger und stellen sicher, dass tatsächlich Ökostrom in den Leitungen landet.

Der richtige Ökostromanbieter

Angeboten wird Ökostrom inzwischen von einer Vielzahl von Unternehmen - von etablierten Stadtwerken über große Energiekonzerne bis hin zu spezialisierten Ökostromanbietern. Manche Umweltschützer raten vor allem zu einem Versorger aus der dritten Gruppe, da diese Anbieter nicht auch mit schmutzigem Strom Geld verdienen. Auch bei den anderen Stromanbietern wird der Ökostrom allerdings genauso umweltschonend erzeugt. Unterschiede gibt es dagegen in der Qualität der Öko-Tarife: Nur, wenn der Ökostromanbieter auch in neue, umweltschonende Erzeugungsanlagen investiert, entsteht ein langfristiger Umweltnutzen, weil schmutzige Kraftwerke ersetzt werden. Im Ökostrom-Rechner können Nutzer durch die Option "nachhaltig" nur Öko-Tarife anzeigen lassen, deren Anbieter für einen Ausbau der Ökostromproduktion sorgen. Unter "Basis" werden dagegen alle Tarife aufgelistet, die eine Belieferung mit Grünstrom ermöglichen.

Keine Einschränkungen durch Ökostrom

Verbraucher müssen keinerlei Änderungen vor- oder Einschränkungen hinnehmen, um Ökostrom nutzen zu können. Sie werden weiterhin in der gewohnten Qualität über dasselbe Stromnetz beliefert. Für den Wechsel zu Ökostrom muss weder der Zähler ausgetauscht noch die Stromversorgung unterbrochen werden. Alle elektrischen Geräte können wie zuvor benutzt werden. Häufigere Stromausfälle oder Spannungsschwankungen durch Ökostrom sind aufgrund des gemeinsam genutzten Stromnetzes ausgeschlossen. Es gibt keine technischen Gründe, die gegen einen Ökostromtarif sprechen würden.

Ökostrom gilt als Zukunft der Stromversorgung - bis 2050 sollen 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Dass sich Ökostrom bereits heute auch finanziell lohnen kann, können Verbraucher mit dem Ökostrom Vergleich überprüfen. Jetzt Ökostrom vergleichen - und Gelbeutel und Umwelt schonen!

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