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DSL Vergleich

Wie wird der monatliche Durchschnittspreis berechnet?

Die Tarife der einzelnen Anbieter unterscheiden sich nicht nur in der monatlichen Grundgebühr, sondern auch in den einmaligen Kosten, die z.B. für den Anschluss oder den Versand von Hardware anfallen. Manche Tarife bieten auch eine Ermäßigung in den ersten Monaten der Vertragslaufzeit an und werden später teurer oder beinhalten Vergünstigungen für einen Onlineabschluss.

Um die Preise besser vergleichen zu können, werden alle Tarife inklusive sämtlicher Einmalkosten und Boni auf 24 Monate hochgerechnet und ein monatlicher Durchschnittspreis berechnet.

Beispielrechnung: Mustertarif

Monatl. Grundpreis im 1. Jahr: 19,90 € x 12 = 238,80 €
+ Monatl. Grundpreis im 2. Jahr: 29,90 € x 12 = 358,80 €
+ Einmalige Versandkosten: 9,90 €
 
= 607,50 €

607,50 € / 24 Monate = 24,31 € monatlicher Durchschnittspreis

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DSL Geschwindigkeiten

DSL-Geschwindigkeiten (auch: Download-Bandbreiten) werden von allen Anbietern mit "bis zu" oder "maximal" angegeben. Aus technischen Gründen kann kein Anbieter die exakte Geschwindigkeit garantieren, die später am Anschluss verfügbar ist. Die tatsächliche Geschwindigkeit wird von den Anbietern erst nach der Bestellung ermittelt. Aus diesem Grund sind mit den Geschwindigkeitsangaben keine festen Zusagen verbunden.
Hier finden Sie eine kurze Übersicht, welche Geschwindigkeit Sie für die Nutzung unterschiedlicher Internet-Angebote benötigen.

2000 kBit/s

Die Übertragungsgeschwindigkeit von 2.000 kBit/s entspricht einem Standard-Anschluss. Internetseiten können schnell geladen und deren Inhalte, wie kleinere Multimedia-Anwendungen (z.B. Animationen), flüssig dargestellt werden. Mit DSL 2000 ist es möglich, im Internet zu surfen und gleichzeitig zu telefonieren.
Fazit: Anschlüsse mit dieser Übertragungsgeschwindigkeit sind verhältnismäßig günstig und ideal für Internet-Einsteiger geeignet.

6000 kBit/s

Der DSL-Anschluss für schnelles Surfen, Telefonieren und Multimedia-Downloads (z.B. MP3-Musik-Dateien). Mit der Übertragungsgeschwindigkeit von 6.000 kBit/s kann der User völlig reibungslos im Internet surfen und zeitgleich telefonieren sowie Downloads starten. Auch ist es möglich, mit mehreren Endgeräten (PCs, Laptops, Spielekonsolen etc.) parallel online zu sein. Fazit: Ein relativ günstiger und schneller Anschluss für Normalanwender.

16000 kBit/s

Anspruchsvolle Anwendungen wie Internet-TV, Video-on-demand und große Downloads sind ab einer Übertragungsgeschwindigkeit von 16.000 kBit/s ohne Probleme möglich. Auch Fans von Online-Games und Internetradio sollten für einen problemlose Anwendung DSL 16.000 wählen. Gleichzeitig kann der DSL-Kunde mit mehreren Endgeräten (PCs, Laptops, Spielekonsolen etc.) online sein und parallel telefonieren.
Fazit: DSL 16000 ist optimal für Multimedia-Liebhaber und für den Businessgebrauch.

16000+ kBit/s (VDSL)

Der DSL-Anschluss der neuesten Generation für höchste Ansprüche. Je nach Anbieter sind Downloads bis zu 100.000 kBit/s möglich. Mit VDSL (und auch bei Kabelanschluss) kann der User neben dem Telefonieren noch schneller auf Online-Inhalte wie z.B. Videos (beispielsweise aus einer Online-Videothek) oder Audiodaten zugreifen.
Fazit: VDSL erfüllt höchste Ansprüche für Privat-Anwender und ist ideal für Business-User.

Was bedeutet die Angabe „bis zu“ oder „maximal“ im Zusammenhang mit der DSL-Geschwindigkeit?

Für die DSL-Provider ist es sehr schwierig, vor Auftragserteilung die genaue Bandbreite anzugeben, die voraussichtlich am Anschluss realisiert werden kann. Aufwändige Messungen sind dazu notwendig. Da eine exakte Voraussage der Bandbreite vor Vertragsschluss also kaum möglich ist, sind die Anbieter dazu übergegangen, „bis zu“ oder „maximal“-Angaben hinsichtlich der voraussichtlichen Download-Geschwindigkeit zu machen. Dies bedeutet, dass Sie die maximal mögliche Bandbreite bis zur gebuchten Obergrenze zur Verfügung gestellt bekommen. Hinzu kommt, dass die meisten Anbieter nur noch wenige (z.B. 2000, 6000, 16000), teilweise sogar nur noch eine (16000) Geschwindigkeits-Klasse für ihre Tarife anbieten. Der Provider versucht dann dem Kunden die höchstmögliche Bandbreite zur Verfügung zu stellen. Abweichungen sind aufgrund von regionalen Unterschieden möglich.

Ist eine schnellere Leitung immer besser?

Das muss nicht zwingend der Fall sein. Für normales Surfen und E-Mail-Verkehr reichen kleinere Bandbreiten bis zu 6000 kBit/s i.d.R. bei weitem aus. Eine schnelle Leitung (z.B. 16000 kBit/s) benötigen Sie meist nur dann, wenn Sie aufwändige Multimedia-Anwendungen (z.B. Online Videotheken) nutzen, oder wenn große Datenmengen aus dem Internet geladen werden sollen. Je schneller die Leitung ist, desto eher kann es aber auch dazu kommen, dass Schwankungen oder Instabilitäten auftreten. Eine stabile Leitung mit geringerer Bandbreite kann somit durchaus als „schnellere“ Internet-Leitung empfunden werden (da ein konstant hoher Datenstrom erfolgt), als eine auf dem Papier vermeintlich schnelle Leitung, die möglicherweise mit Verbindungsabbrüchen und Telefon-Störungen im maximalen Datendurchsatz zu kämpfen hat.

Wie kann die tatsächlich verfügbare DSL-Geschwindigkeit ermittelt werden?

Eine exakte Voraussage über die tatsächlich verfügbare DSL-Geschwindigkeit ist i.d.R. nicht möglich. Als Anhaltspunkt können die voraussichtlichen Angaben zu den verfügbaren Tarifen verwendet werden. Liefern einzelne Anbieter explizite Angaben zur Bandbreite, sollte diese ebenfalls in die Überlegung einbezogen werden. Geben beispielsweise einige Anbieter an, dass der Anschluss nur mit einer kleineren Bandbreite von beispielsweise bis zu 1500 kBit/s verfügbar ist, und werden von den meisten Anbietern lediglich Tarife mit kleiner Maximal-Geschwindigkeit angezeigt, ist es relativ unwahrscheinlich, dass ein dritter Anbieter einen Anschluss mit voller Geschwindigkeit von 16000 kBit/s zur Verfügung stellen kann. Da die verschiedenen DSL-Provider aber auch unterschiedliche Telekommunikations-Netze verwenden, kann es durchaus zu Abweichungen in der tatsächlich verfügbaren Bandbreite zwischen den Anbietern kommen.

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DSL Tarife

Internet-Flatrate

Flatrate-Angebote für das Surfen im Internet sind heutzutage Standard. Bei einer Flatrate handelt es sich um einen Pauschaltarif für den DSL-Anschluss. Mit ihr kann der Nutzer für einen monatlichen Fixpreis ohne Zeit- oder Volumenbegrenzung online sein.
Vorteil: Volle Kostenkontrolle auch bei attraktiven, aber zeit- und datenintensiven Anwendungen wie Internet-Fernsehen oder -Radio.

Telefon-Flatrate

Die Flatrate für das Telefonieren ist heutzutage Gang und Gäbe. Meist ist sie im Komplettpaket mit DSL enthalten. Bei anderen Angeboten wiederum muss sie separat hinzu gebucht werden. Die Telefon-Flatrate umfasst alle Telefonate ins deutsche Festnetz. Flatrates in ausländische Netze können oftmals als kostenpflichtige Zusatzoption gewählt werden.
Tipp: Eine Telefon-Flatrate lohnt sich besonders für Vieltelefonierer und Haushalte mit mehreren Personen.

Handy-Flatrate

Zahlreiche Internet-Unternehmen bieten in ihrem DSL-Paket zusätzlich zur Telefon-Flatrate auch SIM-Karten fürs Handy mit einer Flatrate ins deutsche Festnetz an. In einigen Fällen ist die Handy-Flatrate für einen monatlichen Pauschalbetrag, bei größeren Komplettpaketen ohne jeden Aufpreis zu haben. Häufig kann man mit der Handy-Flatrate auch providerintern (mit den Kunden des Anbieters, sowohl mobil- als auch Festnetz) kostenlos telefonieren. Ein neues Handy ist in diesen Angeboten meist nicht enthalten, kann jedoch bei einigen Anbietern optional erworben werden.
Fazit: Die Handy-Flatrate eignet sich für Nutzer, die häufig mobil ins Festnetz telefonieren.

Entertainment-Paket

Mit dem sogenannten Entertainment-Paket erhält der Kunde Zugang zu Online Videotheken und/oder zu einer unterschiedlichen Anzahl von Internet TV- und Radiosendern. Im Einzelabruf, in Paketen oder im Abonnement kann er in der Regel auf tausende von Videos zugreifen. Mit entsprechender Hardware lässt sich das Entertainment-Angebot anstatt am PC, auch direkt am TV oder an der Stereoanlage abspielen. Um Entertainment-Pakete nutzen zu können, wird eine DSL-Geschwindigkeit von mindestens 16.000 kBit/s empfohlen, da ansonsten Filme eventuell nicht flüssig wiedergegeben werden können.

Kann ich während der Nutzung von DSL gleichzeitig telefonieren?

Ja. Anders als das frühere Telefonmodem erlaubt DSL beides gleichzeitig. Dem Kunden eines DSL-Anschlusses wird eine zusätzliche Datenleitung zur Verfügung gestellt.

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DSL Verfügbarkeit

Wie kann ich die DSL-Verfügbarkeit prüfen?

Mit dem online DSL-Check von CHECK24 können Sie schnell und einfach die DSL-Tarife ermitteln, die an Ihrer Anschrift verfügbar sind und auch bestellt werden können. Eine Online-Bestellung ist in wenigen einfachen Schritten möglich. Sie sparen sich damit das mühsame Überprüfen jedes einzelnen Anbieters auf die Verfügbarkeit der DSL-Tarife an der angegebenen Adresse. Gerne beraten Sie die CHECK24 Experten auch kostenlos am Telefon. Rufen Sie uns gebührenfrei an unter der 0800 – 755 455 435 (Mo-Fr –20 Uhr).
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Wie funktioniert das CHECK24 Ampelsystem für die DSL-Verfügbarkeit?

Ampel grün:
Steht die Ampel auf grün, so bedeutet dies, dass der angezeigte Tarif am angegebenen Standort laut Anbieter voraussichtlich verfügbar ist und über CHECK24 beauftragt werden kann. Eine grüne Ampel beim Tarif garantiert noch nicht automatisch, dass die beim Tarif angegebene Maximal-Geschwindigkeit auch erreicht werden kann. Eine solche Aussage ist generell nicht möglich. Die Daten zur Tarif-Verfügbarkeit erhält CHECK24 zum Zeitpunkt der Abfrage direkt von Anbieter. Die Ergebnisse, die die DSL-Verfügbarkeitsprüfung von CHECK24 angezeigt, entsprechen exakt den Daten, die Sie auch direkt beim Anbieter angezeigt bekommen.
Einige Anbieter liefern mit der Prüfung eine voraussichtlich realisierbare Bandbreite zurück. Eine endgültige Aussage über die verfügbare DSL-Geschwindigkeit kann erst getroffen werden, wenn der Anbieter die „Letzte Meile“ geprüft hat. Die „Letzte Meile“ ist die Leitung, die Ihre Wohnung mit dem Anbieter-Netz verbindet. Diese voraussichtlich erreichbare Bandbreite wird über das Ampelsystem in einer Zusatzinformation angezeigt, sobald der Maus-Zeiger über die Ampel-Grafik bewegt wird. In der Preisinformation werden Aufschläge, die von Anbieter aufgrund technischen Mehraufwands am jeweiligen Standort erhoben werden richtig mit einberechnet.

Ampel gelb:
Eine gelbe Ampel zeigt an, dass der Tarif anhand der angegebenen Ortsvorwahl ausgewählt wird. Eine genauere Prüfung ist bei diesem Tarif nicht möglich. Sie können den Tarif jedoch über CHECK24 bestellen. CHECK24 wird sich zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen, sollte der Taif wider erwarten nicht oder nur mit Einschränkungen verfügbar sein.

Ampel rot:
Eine rote Ampel bedeutet Stopp – dieser Tarif ist laut Anbieter voraussichtlich am angegebenen Standort nicht verfügbar und kann damit auch nicht bestellt werden. Entweder ist dieser Anbieter in der Region generell nicht verfügbar, oder es stehen keine technischen Ressourcen zur Verfügung, um den gewünschten Tarif an der Adresse zu realisieren.
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Entspricht die angezeigte Tarif-Geschwindigkeit der tatsächlich nutzbaren DSL-Geschwindigkeit?

Nicht immer. Die angegebene Download-Geschwindigkeit gibt die maximale Bandbreite an, die der Anbieter bereitstellen kann. Wie hoch die tatsächliche Geschwindigkeit ausfällt, kann aus technischen Gründen (bei allen Anbietern) erst nach der Bestellung ermittelt werden. Meist tragen die DSL-Tarife die Maximal-Geschwindigkeit im jeweiligen Tarif-Namen. Die DSL-Anbieter nehmen für Ihre Tarife meist eine Einstufung nach Geschwindigkeits-Klassen vor (z.B. 2000 kBit/s, 6000 kBit/s und 16000 kBit/s).
Die tatsächlich verfügbare Bandbreite am Standort ist stark von der Qualität der Leitung am Anschlussort abhängig ist. Daher kann es vorkommen, dass die Maximal-Bandbreite des Tarifs unterschritten wird. In einem solchen Fall stellt Ihnen der Anbieter dann die maximal mögliche Geschwindigkeit für die DSL-Leitung zur Verfügung. Fällt man dadurch in eine niedrigere Tarifklasse, für die es günstigere Tarife gibt, so erhält man oft auch den günstigeren Preis.
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Was bedeutet „Regio-Zuschlag“?

Nicht alle Anbieter verfügen über ein eigenes flächendeckendes Telekommunikations-Netz, über das sie dem Kunden einen DSL-Anschluss bereitstellen können. Um aber auch in Regionen, in denen kein eigenes Netz vorhanden ist, dem Kunden eine DSL-Leitung anbieten zu können, greifen die Provider auf fremde Netze zurück. Der dadurch entstehende höhere technische Aufwand und die damit verbundenen Kosten für den Anbieter werden in Form eines Zuschlags auf den monatlichen Grundpreis an den Kunden weiter gegeben. Der Aufschlag beträgt ca. 5,-€ und wird häufig als „Regio-Aufschlag“ bezeichnet, da er meist nur in weniger gut erschlossenen Regionen anfällt. Ob und in welcher Höhe ein solcher Zuschlag voraussichtlich bezahlt werden muss, zeigt Ihnen der Tarif-Check von CHECK24.
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Warum ist DSL nicht überall verfügbar?

Die Verfügbarkeit einen DSL-Anschlusses und die damit verbundene maximal anliegende Download-Geschwindigkeit ist in Deutschland regional sehr unterschiedlich. Maßgeblichen Einfluss hat der Ausbaustatus der DSL-Leitungen vor Ort: z.B. die Entfernung zum nächsten Kabelverzweiger (KVZ) bzw. Hauptverteiler (HVT), der Durchmesser der Leitung und der Ausbaustatus der örtlichen Vermittlungsstelle mit genügend freien Anschlüssen. Ein weiterer Einflussfaktor ist die Anzahl der Nutzer im jeweiligen Ortsnetz. Dies kann beispielsweise auch erklären, dass der Nachbar mit voller Geschwindigkeit surfen kann, an Ihrem Anschluss aber nur deutlich weniger oder sogar keine Verbindung verfügbar ist.
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Ist die gebuchte Bandbreite garantiert?

Nein. Eine exakte Überprüfung der möglichen Bandbreite kann i.d.R. erst nach Auftragserteilung erfolgen. Dazu muss der Anbieter die sog. „Letzte Meile“ überprüfen. Die Letzte Meile ist die Leitung, die Ihre Wohnung mit dem nächsten Hauptverteiler und damit dem Anbieter-Netz verbindet. Einige Anbieter geben abhängig vom Tarif zumindest Minimal-Werte an, die mit dem gebuchten Tarif erreicht werden können. Somit kann es trotz positiver Verfügbarkeitsprüfung in Einzelfällen vorkommen, dass die gebuchte Maximal-Geschwindigkeit nicht erreicht werden kann. In Einzelfällen kann es sogar passieren, dass der Auftrag nach Erteilung aufgrund technischer Nichtmachbarkeit vom Anbieter storniert werden muss. Auf diese möglichen Einschränkungen weisen die Anbieter allerdings in Ihren AGB und Leistungsbeschreibungen deutlich hin. Zudem sind die Geschwindigkeitsangaben für die DSL-Tarife stets mit „bis zu“ oder „maximal“ Angaben versehen, da eine exakte Voraussage der tatsächlichen DSL-Geschwindigkeit selten möglich ist.
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Was kann ich tun, wenn kein herkömmliches DSL bei mir verfügbar ist?

Wenn ein DSL-Anschluss über die herkömmliche Telefonleitung nicht möglich ist, gibt es unterschiedliche Alternativen: DSL über den Kabelanschluss fürs Fernsehen oder über verschiedene kabellose Funk-Technologien: WiMAX, Handynetz (UMTS) und Satellit:
  • Internet über den Kabelanschluss: Als Kabel-gebundene Alternative kann ein DSL-Anschluss über den Fernseh-Kabelanschluss in Betracht gezogen werden. Voraussetzung dafür ist u.a. ein vorhandener Kabelanschluss in der Wohnung. In der Verfügbarkeitsprüfung für DSL von CHECK24 sind auch die Kabel-Anbieter enthalten und werden im Ergebnis entsprechend nach Verfügbarkeit und Preis angezeigt.
  • Internet per WiMAX: In einigen Regionen Deutschlands ist die WiMAX-Technologie als Alternative zum herkömmlichen DSL verfügbar. Dabei wird ein großflächiges WLAN-Netzwerk aufgebaut, in das sich der Kunde einwählen kann und eine Internet-Verbindung aufbauen kann.
  • Internet per Handynetz (UMTS): Eine fast flächendeckend verfügbare Möglichkeit zum Internet-Zugang ist die Verbindung über das Handynetz. Aber auch hier gibt es regionale Unterschiede was die Verfügbarkeit des Netzes an sich sowie die mögliche Download-Geschwindigkeit angeht. Einen detaillierten Überblick über die Tarife Anbieter gibt der Tarifrechner von CHECK24 für Mobiles Internet.
  • Internet per Satellit: Der Internet-Zugang über eine Satelliten-Verbindung ist ebenso eine Alternative für stationäres DSL. Für Satelliten-DSL ist eine spezielle Hardware (Satelliten Empfangsanlage) notwendig.
Sinnvoll kann es auch sein, sich bei den Anbietern und auch bei den Gemeinden bzw. Stadtverwaltungen zu erkundigen, wann mit einem DSL-Ausbau gerechnet werden kann. Verschiedene Zusammenschlüsse und Interessensgemeinschaften versuchen in einigen Regionen den Ausbau zu beschleunigen.
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DSL Hardware

Splitter

Bei einem Splitter handelt es sich um eine relativ kleine Hardware, meist in der Größe einer Anschlussdose. Er wird zwischen Telefon und Anschlussbuchse (TAE Dose) geschaltet und trennt die unterschiedlichen Frequenzen von Telefon und DSL. Nun kann über die gleiche Leitung telefoniert und im Internet gesurft werden. Der Splitter wird mit dem DSL-Modem bzw. mit dem Router verbunden.

DSL-Modem

Das Modem ist die Voraussetzung für den Zugang zum Internet. Es wird über ein Netzwerk- bzw. USB-Kabel mit dem PC und dem Splitter verbunden.

DSL-Modem

DSL-Modem mit Router

Ein Router wird benötigt, wenn mehrere PCs, Laptops, mobile Endgeräte oder Spielekonsolen gleichzeitig ans DSL-Netz angeschlossen werden sollen. Die Anzahl der Anschlüsse hängt vom jeweiligen Gerät ab. Der DSL-Router beinhaltet i.d.R. die Modemfunktion. In der Standardausführung werden für den Anschluss der Geräte an den Router Kabel benötigt (LAN). Wesentlich komfortabel ist die kabellose Anbindung über Funk mittels eines sog. WLAN-Routers (Wireless LAN). Bei vielen Geräten ist zudem eine Telefonanlage integriert, die es ermöglicht, mehrere Telefone anzuschließen.

DSL-Router-Multiple-PC

WLAN-Modem/Router

DSL Modems/Router mit integrierter WLAN-Funktion werden auch als WLAN-Modem/Router bezeichnet. Mit einem WLAN-Modem/Router können mehrere PCs, Laptops, mobile Endgeräte oder Spielekonsolen gleichzeitig kabellos ans Netz angeschlossen werden. Ein WLAN-Modem funktioniert exakt wie ein Modem/Router, erlaubt aber neben dem Betrieb mit Kabel (LAN) zusätzlich die kabellose Variante (WLAN). Da an WLAN-Modems/Router meist auch analoge/ISDN-Telefone angeschlossen werden können, kann die im Komplettpaket mitgelieferte Hardware auch als Telefonanlage verwendet werden.

DSL-WLAN-Router

WLAN-USB-Stick

Sollte Ihr Rechner noch keine WLAN-Funktionalität besitzen, können Sie dennoch kabellos online gehen. Die Lösung: Ein USB-Stick für den PC. Er ist bei den meisten Providern oder im Elektronik-Fachhandel als zusätzliche Hardware kostenpflichtig zu erwerben. Die Preise für WLAN USB-Sticks bewegen sich zwischen ca. 15,- € und 30,- €.

Netzwerkkarte

Heutzutage ist eine Netzwerkkarte i.d.R. in jedem PC oder Laptop bereits integriert. Sie schafft die Voraussetzung für den Online-Zugang, indem sie den PC mit dem Modem/Router via Kabel (LAN) verbindet. Bei kabellosem Zugang ist eine Netzwerkkarte nicht notwendig. An ihre Stelle tritt jedoch eine entsprechende WLAN-Hardware.

UMTS-Surfstick (USB)

Hierbei handelt es sich um einen Hardware-Stick für den Rechner (USB). Er dient dem drahtlosen Surfen von unterwegs aus. Hierfür wird über den UMTS-Surf-Stick das Mobilfunknetz mit DSL-Geschwindigkeit (abhängig vom Standort) genutzt. Netbooks haben diese Funktionalität teilweise bereits eingebaut.

Multimedia-Dosen

Multimedia Dosen sind Voraussetzung für die Nutzung von Entertainment-Paketen. Sofern nicht bereits vorhanden, werden sie bei Neuanschluss oder Anbieterwechsel durch einen Techniker verlegt. Die Multimedia-Dose ersetzt die Standard-Anschlussbuchse und ermöglicht es, Entertainment-Endgeräte direkt anzuschließen.

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