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Basisrente Lexikon

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Buchstabe A

Alterseinkünftegesetz Das Alterseinkünftegesetz trat 2005 in Kraft. Kernpunkt des Gesetzes ist die Einteilung der Altersvorsorgemöglichkeiten in drei Schichten. Schicht eins ist die Basisversorgung und beinhaltet die Gesetzliche Rentenversicherung, die berufsständische Versorgung, die Alterssicherung der Landwirte und die Basis- oder Rürup-Rente. Schicht zwei, die Zusatzversorgung, besteht aus der betrieblichen Altersversorgung (Direktversicherung, Pensionskasse, Unterstützungskasse etc.) und der Riester Rente. Schicht drei sind die Kapitalanlageprodukte, die der Altersversorgung dienen können, aber steuerlich nicht gefördert werden. Darunter fallen z.B. private Lebens- und Rentenversicherungen.

Buchstabe B

Basisrente für Arbeitnehmer Da die Basisrente gemeinsam mit der gesetzlichen Rentenversicherung die Basisversorgung bildet, können Arbeitnehmer insgesamt 20.000EUR (Ledige)/40.000 EUR (Verheiratete) von der Steuer absetzen. Das bedeutet: Wer z.B. schon 10.000 EUR im Jahr in die gesetzliche Rentenversicherung zahlt (Achtung: Auch der Arbeitgeberbeitrag wird gerechnet) hat dann nur noch 10.000EUR/30.000EUR für die Basisrente übrig.
Basisrente für Freiberufler Freiberufler können die Differenz zwischen dem Beitrag zum Versorgungswerk und 20.000 EUR/40.000 EUR als Beitrag in einen Basisrentenvertrag nutzen.
Basisrente für Selbständige Selbständige sind in der Regel nicht in der Gesetzlichen Rentenversicherung. Deshalb können Sie 20.000 EUR (Ledige)/40.000 EUR (Verheiratete) steuerlich geltend machen
Besteuerung von Basisrenten Die monatliche Rente wurde 2005 zu 50% dem Einkommen zugerechnet und musste entsprechend versteuert werden. Bis 2020 steigt dieser Satz jährlich um 2% auf dann 80% und bis 2040 um 1% pro Jahr auf 100%. Ab 2040 muss die monatliche Rente voll als Einkommen versteuert werden.

Buchstabe N

Nachgelagerte Besteuerung Durch das Alterseinkünftegesetz wird ab 2005 schrittweise bis 2040 zur nachgelagerten Besteuerung übergegangen. Das bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass einerseits die Aufwendungen für die private Altersversorgung (teilweise) steuerfrei gestellt werden, aber dafür die Rente als Einkommen versteuert werden muss.

Buchstabe S

Schonvermögen Im Fall von Hartz IV oder Privatinsolvenz stellt das in einer Basisrente angesparte Kapital ein Schonvermögen dar, das nicht verwertet werden darf.
Steuerliche Absetzbarkeit der Basisrente Die Basisrente ist –um den Bundeshaushalt nicht zu überfordern- nicht sofort zu 100% absetzbar. Im Startjahr 2005 waren 60% des Beitrages absetzbar, seitdem steigt der Prozentsatz jährlich um 2%, bis im Jahr 2025 die 100%ige Absetzbarkeit der Beiträge erreicht ist.

Buchstabe V

Vererben von Basisrenten Basisrenten sind nicht vererbbar. Wer vermeiden möchte, dass die Hinterbliebenen im Todesfall leer ausgehen, sollte eine Risikolebensversicherung oder ähnliche Hinterbliebenenzusatzversicherung im Vertrag vereinbaren, zumal die Kosten dafür marginal sind.

Buchstabe Z

Zusatzversicherungen zur Basisrente Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, Zusatzversicherung in einen Basisrentenvertrag einzubauen, wenn diese nicht mehr als 49% des Beitrags kosten. Besonders smart: Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung lassen sich auf diese Weise von der Steuer absetzen. Allerdings müssen Leistungen aus Berufsunfähigkeitsversicherungen, die als Anhängsel von Basisrentenverträgen abgeschlossen wurden, voll versteuert werden. Für „normale“ Berufsunfähigkeitsversicherungen gilt hier die wesentlich günstigere Ertragsanteilbesteuerung.

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Wichtige Fragen in Kürze

  • Was ist eine Basisrente?

    Was ist eine Basisrente?

    Die Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, ist eine staatlich geförderte Altersvorsorge. Einfach gesagt handelt es sich um einen privaten Rentenversicherungsvertrag mit einer Versicherungsgesellschaft, bei dem die Beiträge steuerlich absetzbar sind. Ansonsten gelten im großen und ganzen die Regeln der gesetzlichen Rentenversicherung.
    Bei der Rürup-Rente gibt es kein Kapitalwahlrecht, d. h. der angesparte Betrag darf nicht in einer Summe ausgezahlt werden, sondern wird lebenslang verrentet.

  • Für wen ist eine Basisrente sinnvoll?

    Für wen ist eine Basisrente sinnvoll?

    Vor allem Selbstständige profitieren von der Basisrente, die die einzige steuerlich geförderte private Altersversorgung darstellt. Aber auch gut verdienende Angestellte erzielen mit der Basisrente eine hervorragende Nach-Steuer-Rendite. Man könnte sagen: Die Basisrente ist sinnvoll für jeden, der zu viel Steuern bezahlt.

  • Was kann man von der Steuer absetzen?

    Was kann man von der Steuer absetzen?

    Im Jahr 2009 sind 68% der Beiträge von der Steuer absetzbar. Dieser Prozentsatz steigt jährlich um 2%, bis er 2025 100% erreicht hat.

  • Sind die Beiträge flexibel?

    Sind die Beiträge flexibel?

    Ja. Wir empfehlen, nur einen überschaubaren Monatsbeitrag zu vereinbaren (z.B. 100 Euro) und ggf. am Jahresende in Abstimmung mit dem Steuerberater eine Zuzahlung zu leisten. So kann man steuerlich immer das Optimum herausholen.

  • Ist mein Geld wirklich sicher?

    Ist mein Geld wirklich sicher?

    Ganz wichtig: Das Vermögen, das Sie in einer Basisrente ansammeln, ist sicher vor Hartz IV und Pfändung. Darüber hinaus werden die Versicherer durch das BaFin laufend überwacht, wodurch auch hinsichtlich der Geldanlage eine zusätzliche Sicherheit entsteht.