Kompetenznachweis
Den sogenannten Kompetenznachweis kann ein Hundehalter durch das Bestehen mehrerer Prüfungen erwerben, in denen er seine Kenntnisse und Kompetenzen im Hinblick auf die richtige Hundehaltung unter Beweis stellt.
Die Prüfungsordnung für den Kompetenznachweis wurde eigens vom „Berufsfachverband für Tierheilpraktiker, Tierphysiotherapeuten und Tierverhaltenstherapeuten“ (BVFT) erstellt. Aus diesem Grund ist der Kompetenznachweis eindeutig vom Hundeführerschein und diversen anderen Sachkundenachweisen abzugrenzen.
Wer über einen erfolgreich bestandenen Kompetenznachweis verfügt, weist nicht nur das eigene Wissen nach, sondern belegt gleichzeitig auch, dass der Hund im Alltag keine Gefahr für das Umfeld darstellt.
Kompetenznachweis als Prüfung absolvieren
Um einen Kompetenznachweis zu erwerben, muss der Hundebesitzer zunächst in einem theoretischen Teil seine Kenntnisse über den richtigen Umgang mit dem Hund demonstrieren. Der Theorieteil umfasst eine schriftliche und eine mündliche Prüfung. Wissenswert ist hierbei, dass keine auswendig gelernten Fakten abgefragt werden, sondern das tatsächlich erworbene Wissen hinsichtlich der Haltung und Pflege des eigenen Hundes geprüft werden soll.
Praktisch mit Hund überzeugen
Im praktischen Prüfungsteil müssen Mensch und Hund unter Beweis stellen, dass sie in typischen Alltagssituationen ein eingespieltes Team sind. Orte, die oftmals Bestandteile des Praxistests sind, sind unter anderem öffentliche Parkanlagen, Waldwege und Fußgängerzonen.
Der Kompetenznachweis des BVFT kann nur von volljährigen Hundehaltern erworben werden, deren Hund zudem mindestens zwölf Monate alt ist.
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