Eine Zahnzusatzversicherung für Kinder ist sinnvoll, um sich vor hohen Kosten bei einer kieferorthopädischen Behandlung zu schützen. Denn etwa jedes zweite Kind hat eine Fehlstellung der Zähne, die kieferorthopädisch behandelt werden muss.
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für eine solche Behandlung allerdings nur, wenn eine ausgeprägte Fehlstellung vorliegt. Und selbst dann erstattet die Krankenkasse lediglich 80 Prozent der Kosten für eine medizinische Grundversorgung.
Ab welchem Alter ist eine Zahnversicherung für Kinder sinnvoll?
Eine private Zahnzusatzversicherung ist für Kinder ab einem Alter von etwa drei Jahren sinnvoll. Dann hat sich das Milchzahngebiss in der Regel schon vollständig entwickelt und kieferorthopädische Behandlungen stehen noch nicht an.
Sie sollten jedoch nicht allzu lange warten, wenn Sie für Ihr Kind eine Police abschließen möchten. Denn kieferorthopädische Behandlungen, die bereits vor Abschluss einer Versicherung angeraten wurden, sind vom Versicherungsschutz ausgenommen. Sobald ein Zahnarzt oder Kieferorthopäde eine Fehlstellung feststellt, lässt sich diese Behandlung daher nicht mehr versichern.