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 Energieverbrauch Streaming Warum Netflix schlecht für die Umwelt ist 

15.11.2019

Immer online zu sein normal für unsere Generation. Was vielen Menschen allerdings nicht bewusst ist: Der enorme Stromverbrauch für das Internet und die damit verbundene Belastung für die Umwelt. Fliegen ist schlecht für die Umwelt? Sicherlich. Netflix, Amazon Prime und weitere Streaming-Anbieter allerdings auch. Und nicht nur das. Jeder Facebook-Post, jede Instagram-Story und jede Whatsapp Sprachnachricht benötigt Energie. Und zieht in Folge einen CO2-Ausstoß nach sich.

Energieverbrauch Streaming

Etwa 33 Millionen Tonnen CO2 werden in Deutschland im Jahr an Emissionen durch den Betrieb des Internets und internetfähiger Geräte produziert. Vergleichbar ist das mit dem innerdeutschen Flugverkehr. Die Tendenz ist aufgrund des exponentiellen Wachstums der Datenmengen steigend.

 

Nützliches Wissen

Eine Suchanfrage bei Google benötigt in etwa 0,3 Watt-Stunden Energie. Bereits mit zwanzig Suchanfragen bei Google kann eine Energiesparlampe eine Stunde lang betrieben werden. Pro Minute werden mehr als 3,8 Millionen Suchanfragen an Google gestellt. Damit könnte eine Energiesparlampe 190.000 Stunden, also mehr als 21,5 Jahre, durchgängig brennen.

 

Warum weist das Internet einen so hohen Energieverbrauch auf?

Um beispielsweise Filme, Musik oder Serien online streamen zu können, müssen die Daten abrufbar sein. Deshalb werden sie auf Servern gelagert. Diese Server werden 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr betrieben. Die gesamte Netzinfrastruktur benötigt allein in Deutschland etwa 55 Terawattstunden Energie pro Jahr (1 Terawattstunde (TWh) = 1 Milliarde Kilowattstunden (kWh) = 1 Billion Wattstunden (Wh)). Ein Drittel wird ausschließlich zur Kühlung der Server eingesetzt. Der CO2-Fußabdruck des Internets wird derzeit auf circa 830 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr geschätzt. Doch der weltweite Datentransfer steigt. 1997 verzeichnete das Internet über sechs Millionen Nutzer. Inzwischen haben mehr als vier Milliarden Menschen Zugang zum Internet. Der Prozentanteil der Weltbevölkerung mit Zugang zum Internet sowie die Anzahl der internetfähigen Geräte wächst täglich.

Pornos auf Platz 2 beim Videokonsum im Internet

Wie setzt sich die Datenmenge im Netz zusammen? 80 Prozent aller Daten machen Bewegtbilder aus. Fast 60 Prozent sind Online Videos: Dazu zählen Videos, die auf einem Server gespeichert sind und ohne vorherigen Download auf separaten Endgeräten angesehen werden. Die Videos werden von Plattformen bereitgestellt, welche per Internet erreichbar sind. Streaminganbieter wie Netflix und Amazon Prime machen ein Drittel des weltweiten Online-Videokonsums aus und liegen somit auf Platz 1. Dicht gefolgt werden die Video-on-Demand-Services von Pornographie. Plattformen wie Youtube tragen rund ein Fünftel zum Konsum bei. Unter die 18 Prozent "Andere" fallen Social Media Videos auf Facebook, Instagram und Snapchat.

Weltweiter Videokonsum

Wie kann die Datenmenge reduziert werden?

Jeder kann einen Beitrag zur Reduzierung der Datenmengen leisten.

  1. Clouddienste sparsam nutzen: Müssen die Daten wirklich alle in einer Cloud gespeichert werden? Praktisch ist das, sicherlich. Umweltfreundlicher wäre allerdings der Griff zum USB-Stick oder zu einer externen Festplatte.
  2. Streaming-Qualität reduzieren: Muss es immer Full HD sein? Wer Videos in geringerer Qualität anschaut, spart Datenmengen ein.
  3. Keine Musik über Youtube hören: Wer sich nicht gerade aktiv das neuste Musikvideo eines Künstlers anschauen will, sollte um Energie zu sparen auf andere Dienste zurückgreifen. So läuft kein Video im Hintergrund, ohne dass es betrachtet wird.
  4. Inhalte zusammen schauen: Wer sich mit Partner, Freunden oder der Familie einen Bildschirm teilt, kann ebenso Energie einsparen.
  5. Postfach sinnvoll verwalten: Unnötige Newsletter abzubestellen und eine regelmäßige Entleerung des Postfachs kann bereits zu einer Reduzierung von Daten führen. Die Einstellung im Postfach, das ältere Nachrichten nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden, ebenso.
  6. Suchmaschinen nur bei Bedarf verwenden: Jede Suchanfrage verbraucht Energie. Eine einzige nur in geringem Maße, hochgerechnet machen zahlreiche Suchanfragen allerdings durchaus einen Unterschied.
  7. Streaming über WLAN: Streaming im mobilen Netz verbraucht deutlich mehr Energie, als das Streaming über WLAN.

Was könnten Streamingdienste ändern?

Energieverbrauch Streaming

Streamingqualität: Auch wenn die Datenübertragung immer effizienter wird, der Anspruch an die Qualität der Übertragung ist gleichermaßen gestiegen. Der Standard von 720p wurde inzwischen von HD und teilweise 4K-Qualität abgelöst. Eine Reduzierung der Streamingqualität würde sich positiv auf den Stromverbrauch auswirken.

Effizientere Serverbetreibung: Die Betreibung der Server verbraucht sehr viel Energie. Ein Drittel der Energie wird alleine für die Klimaanlage zur Kühlung der Server benötigt. Die meisten Server werden momentan mit Luft gekühlt, eine sinnvolle Nutzung der Abwärme wäre wünschenswert.

Schluss mit Autoplay: Eine Folge der Lieblingsserie ist vorbei und direkt wird die nächste abgespielt, ähnlich läuft es bei Youtube-Videos. Die Folge: Es werden oft mehr Videos konsumiert, als intentional vom Betrachter vorgesehen.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Stromverbrauch beim Netflix schauen?

Eine halbe Stunde Streaming verursacht in etwa 1,6 Kilogramm Kohlendioxid Emissionen.

Wie hoch ist der Energieverbrauch beim Musik Streaming?

Der Vorteil vom Musik Streaming ist, dass Tonträger nicht mehr in physischer Form hergestellt werden müssen. Die Speicherung und Verarbeitung von digitaler Musik benötigt allerdings enorme Leistungs- und Energieressourcen.

 

Wie hoch ist der Stromverbrauch von Streaming Diensten?

Beim Streaming fallen riesige Datenmengen an. Sowohl in den Rechenzentren als auch beim Endgerät zu Hause wird Strom benötigt. Weltweit werden geschätzt bereits über 200 Milliarden Kilowattstunden Strom für Streaming aufgewendet.

Stromverbrauch Internet 2018?

Wäre das Internet ein Land, hätte es weltweit den sechstgrößten Stromverbrauch. Besonders das Kühlen der Server benötigt viel Energie.


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