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100 € Shopping-Guthaben

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Der Guthabenbetrag wird von der Rechnungssumme abgezogen und verringert den Rechnungsbetrag entsprechend um diesen Wert. Das Shopping-Guthaben ist gültig bis zum 31.10.2019. Pro E-Mail Adresse wird das Guthaben nur einmal vergeben. Kunden, die bereits eine 100 € Guthabenkarte für CHECK24 Shopping erhalten haben, bleiben von der Aktion ausgeschlossen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die Versendung des Shopping-Guthabens erst nach umfassender Prüfung und Übermittlung Ihres Auftrags an den neuen Anbieter erfolgt. Die vollständigen Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Immer mehr Verbraucher wünschen sich grüne Energie

Verbraucher wünschen sich grüne EnergieDie Energiewende macht immer wieder Schlagzeilen und ökologisches Handeln ist einer der Trends des 21. Jahrhunderts. Kritiker schätzen die Vorhaben zu grüner Energie jedoch oft als zu teuer ein. Doch klar ist, dass in den nächsten Jahren ein ökologischer Wandel einsetzen muss. Fossile und nukleare Energien fügen der Umwelt erheblichen Schaden zu und sind zudem endliche Ressourcen. Eine Untersuchung von EuPD Research machte deutlich, dass Deutschen und Österreichern das ökologische Engagement ihrer Energieanbieter immer wichtiger wird. Das zunehmende Umweltbewusstsein ist bei den Verbrauchern angekommen. Auch bei nachhaltigem Ökostrom ist Sparpotenzial vorhanden und die Nachfrage nach grüner Energie steigt weiter an. Wir haben uns nun die Frage gestellt, welche Auswirkungen dieser Trend auf den Energiemarkt mit sich bringt.

Was bringt uns grüne Energie?

Deutscher Strommix 2018Der Begriff „grüne Energie“ bezieht sich auf jede Form der erneuerbaren Energie. Hierzu gehören Energiequellen, die unerschöpflich sind, wie Sonne, Wind und Wasserkraft. Aber auch Energiequellen, die sich schnell regenerieren, wie die Bioenergie, gehören zum Ökostrom-Mix. Der Strommix sieht aktuell jedoch noch ganz anders aus, wie ihn sich viele Umweltschützer wünschen. Der deutsche Strommix setzt sich momentan zu 61,5 Prozent aus fossilen Energiequellen, wie Braunkohle, Steinkohle, Kernenergie und Erdgas zusammen.

Neben den Problemen, die sich beispielsweise aus der Endlagerung radioaktiven Mülls und der Verschmutzung durch Kohle ergeben, gibt es viele Gründe für eine schnelle Energiewende. Fossile Brennstoffe sorgen bei der Umwandlung für einen hohen CO2-Ausstoß. Sie tragen dementsprechend nachhaltig zum Treibhauseffekt und somit zum Klimawandel bei. Während der sogenannte Graustrom also vorwiegend aus fossilen Brennstoffen und Atomenergie hergestellt wird, greift Ökostrom auf erneuerbare Energiequellen zurück. Immer mehr Verbraucher wünschen sich deshalb grüne Energie.

Wird Ökostrom bald günstig?

Die Energiewende finanziert sich durch die EEG-Umlage, die als Bestandteil des Strompreises auf den Stromverbraucher umgelegt wird. Gerade die Endverbraucher mussten bisher verhältnismäßig tief in die Tasche greifen, während einzelne, große Unternehmen von der EEG-Umlage befreit wurden. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) hat das System der Strombörse ins Wanken gebracht, da Energieerzeuger seit dem Jahr 2000 gesetzlich dazu verpflichtet sind, einen bestimmten Anteil an Ökostrom vorrangig in das Stromnetz einzuspeisen. Die vermehrte Produktion von Ökostrom beeinflusst die Nachfrage nach konventionellem Strom und drückt die Strompreise an der Strombörse. Dieser preissenkende Effekt der erneuerbaren Energien wird auch Merit-Order-Effekt genannt. Da viele Energieversorger die gesunkenen Einkaufspreise für Strom nicht an die Verbraucher weitergeben, ist der Strompreis für Endkunden nicht gesunken, gleichzeitig zahlen sie die im Endpreis beinhaltete EEG-Umlage, die seit Einführung des Gesetzes deutlich gestiegen ist.

Dennoch wurde laut einer Umfrage des Emnid-Instituts, im Auftrag der AEE, im letzten Jahr deutlich, dass 95 Prozent der Deutschen mehr Ökostrom fordern. Steigen immer mehr Verbraucher auf erneuerbare Energien um, wird dieser Markt immer attraktiver für potenzielle Anbieter. Ökostrom ist bereits heute teilweise günstiger als Strom aus fossilen Kraftwerken. Das geht aus einer Studie zu den Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hervor. Dieser Trend soll sich fortsetzen: Das Fraunhofer-Institut geht davon aus, dass besonders rentable Windpark- und Solarfreiflächenanlagen bis 2035 die durchschnittlichen Gestehungskosten aller konventionellen Kraftwerke deutlich unterbieten werden. Eine finanzielle Entlastung für den Verbraucher ist demnach zukünftig möglich.

Ökostrom vs. Graustrom: Strom-Abschlüsse 2017Bisher greifen nach einer CHECK24-Analyse aktueller Strom-Abschlüsse noch 55,37 Prozent der Verbraucher auf Graustrom zurück, 41,09 Prozent wählten einen Basis-Ökotarif und nur 3,54 Prozent entschieden sich für einen nachhaltigen Tarif. Da es sich bei den günstigsten Tarifen der Alternativanbieter oft um Basis-Ökostrom handelt, ist deren Anteil deutlich höher. Doch immer mehr Verbraucher erkennen, dass auch der nachhaltige Ökotarif Einsparpotenzial gegenüber der Grundversorgung bietet. Bereits jetzt kann eine Familie mit nachhaltigem Ökostrom bis zu 266 Euro sparen. Singles zahlen für den günstigsten nachhaltigen Tarif im Durchschnitt 131 Euro weniger im Vergleich zur Grundversorgung. Nachhaltig bedeutet, dass Anbieter die lokale Ökostromproduktion fördern, in neue saubere Anlagen investieren und den Anteil an Ökostrom im Stromnetz erhöhen. Beim Basis-Ökostromtarif wird der Strom hingegen beispielsweise aus bestehenden Anlagen im Ausland genutzt. Laut dem Fraunhofer ISE sinken bereits die Volllaststunden von konventionellen Kraftwerken aufgrund einer zunehmenden Einspeisung von Ökostrom aus erneuerbaren Energien.

 

Was bringt der Öko-Trend den Unternehmen?

Schon längst hat sich die Energiewende auf Unternehmen ausgewirkt. Vor allem Global Player wie Google, Apple und Facebook beziehen ihren Strom hauptsächlich aus grüner Energie. Tesla hat den umweltfreundlichen Technologien schon längst ein cooles Image verpasst. Auch deutsche Unternehmen ziehen mit. Ritter Sport produziert seit Jahren ausschließlich mit grünem Strom. Lidl kooperiert seit 2017 mit E.ON und vertreibt deren Ökostrom über ihren Discounter.

Vor allem die Verbraucher fordern mehr Ökostrom und fordern mit ihrem ökologischen Denken eine deutliche Wende in Unternehmen ein. Die aktuellen Trends deuten darauf hin, dass sich in Zukunft vermehrt Unternehmen an der Energiewende beteiligen werden. Bereits zahlreiche deutsche Betriebe und amerikanische Großkonzerne sind auf Ökostrom umgestiegen oder planen ihre Wende zur grünen Energie.

Was hindert die Verbraucher noch am Umstieg auf nachhaltigen Ökostrom?

Nachhaltiger Ökostrom bietet EinsparpotenzialDas ökologische Engagement ist den Verbrauchern wichtig geworden. Doch am wichtigsten ist ihnen nach wie vor ein niedriger Preis, wie die Umfrage des EuPD Research ergab. Einsparpotenziale und günstige Angebote an Graustrom verhindern also bisher ein noch größeres Engagement bei der Umstellung auf nachhaltige Ökotarife. Einsparpotenzial und günstige Angebote finden sich jedoch sowohl beim nachhaltigen als auch beim Basis-Ökotarif. Viele Verbraucher, insgesamt 41,09 Prozent, ziehen den Öko-Basistarife bereits dem Graustrom vor. 

Ökostromanteil in Deutschland nimmt zu

Der Ökostromanteil in Deutschland wächst und die Nachfrage der Verbraucher steigt. Nach wie vor bleibt die Frage, wie sich der Preis von Ökostrom auf dem Markt entwickeln wird. Steigt weiterhin die Nachfrage der Verbraucher an sauberem Strom, erhöht sich der gesamte Bedarf an grüner Energie. Dies könnte langfristig zu sinkenden Preisen führen, sodass Ökostrom zur sauberen und gleichermaßen günstigen Alternative werden kann. Nimmt die Bevölkerung die Stromversorgung und die Energiewende an, könnte Deutschland bis 2050 problemlos zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt werden. Auch Sie können aktiv dabei helfen die Energiewende voranzutreiben und gleichzeitig sparen - starten Sie jetzt den Ökostromvergleich.

 

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