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Halloween: Strom-Story mit dem Gruselfaktor

Nach einer wahren Begebenheit: Der Spuk von Rosenheim

Glühbirnen platzen, Gegenstände fallen aus Schränken, Bilder drehen sich wie von Geisterhand. Immer wieder berichten Menschen aus aller Welt von derartigen paranormalen Phänomenen und übersinnlichen Begebenheiten. Ein besonders Aufsehen erregender Fall ereignete sich im Sommer 1967 in der Anwaltskanzlei Adam im oberbayerischen Rosenheim, bei dem Techniker, Kriminalpolizei und Wissenschaftler an ihre Grenzen stießen.

Die Geisteranrufe

Halloweeen Strom StroysDer „Spuk“ beginnt mit mysteriösen Anrufen, die in der Anwaltskanzlei Adam eingehen. Immer wieder klingelt das Telefon, dann ist die Leitung aus unerfindlichen Gründen tot. Dann klingeln immer häufiger alle vier Apparate gleichzeitig, aber nie meldet sich jemand am anderen Ende der Leitung. Anwalt Adam wird es bald zu bunt, er lässt die Telefonleitung überprüfen und tauscht die Geräte aus. Zudem lässt er einen Gebührenzähler im Büro installieren. Dass es sich nicht um Scherzanrufe handelt wird klar, als von der Kanzlei aus mehrfach die Zeitansage angerufen wird, obwohl sich zu diesem Zeitpunkt niemand im Büro aufhält. Innerhalb einer Viertelstunde wählt das Telefon 42 Mal ganz von alleine die Nummer der Zeitansage. Der Anwalt kann sich die Vorkommnisse nicht erklären und wittert Betrug. Er erstattet Anzeige gegen unbekannt.

Defektes Stromnetz oder Poltergeist?

Als wären die Geisteranrufe nicht genug, gehen weiterhin seltsame Dinge vor sich in der Anwaltskanzlei. Augenzeugen berichten, wie mit einem lauten Knall plötzlich alle Lichter ausgehen. Die Leuchtstoffröhren haben sich ohne menschliches Zutun um 90 Grad aus ihren Halterungen gedreht. Als Handwerker neue Röhren einsetzen möchten, drehen sie sich bei lautem Getöse wieder aus der Befestigung. Auch diese neuen Leuchtstoffröhren sind sofort wieder defekt. Der Anwalt lässt daraufhin Glühbirnen einsetzen, aber auch diese platzen unvermittelt unter den ungläubigen Blicken der Büroangestellten. Eine Büroangestellte wird dabei sogar durch einen Glassplitter verletzt.

Unerklärliche Stromschwankungen

Rechtsanwalt Adam ist langsam verzweifelt, er holt die Stadtwerke Rosenheim zu Hilfe. Daraufhin installiert das technische Prüfamt der Stadtwerke Strommessgeräte, die eigens verplombt werden, damit sie keiner manipulieren kann. Die Messgeräte verzeichnen jedes Mal, wenn eine Glühbirne zerplatzt, einen Vollausschlag von über 50 Ampere. Nach einigen Tagen schließt das Prüfamt Kurzschlüsse oder kaputte Geräte als Verursacher der elektrischen Phänomene aus. Da der „Spuk“ weiter anhält, veranlassen die Stadtwerke eine direkte Stromleitung von der Anwaltskanzlei zur Transformatorenzentrale. So möchten sie sichergehen, dass es sich nicht um Schwankungen im Stromnetz handelt. Aber die unerklärlichen Ereignisse hören nicht auf, sie werden sogar noch schlimmer.

Alles bewegt sich wie von Geisterhand

Langsam steht das Anwaltsbüro Kopf, auch unter Aufsicht des Prüfamts treibt der vermeintliche Bürogeist sein Unwesen weiter. Wandteller springen von den Wänden, Lampen schwingen, Schubladen öffnen sich, aus einem Kopierer läuft Säure aus. Auch die Geisteranrufe wollen nicht enden und das obwohl Anwalt Adam jedes Telefon mit einem Schloss versehen hat. Wieder gehen monatlich 500 Anrufe von den Telefonen aus, die niemand getätigt hat. Da es nun mittlerweile seit vier Monaten spukt, schaltet Adam die Kriminalpolizei ein. Auch die Presse wird auf den mysteriösen Fall aufmerksam. Im November 1967 berichtet die ARD das erste Mal über den „Spuk von Rosenheim“. Auch ausländische Medien greifen die unglaubliche Geschichte auf.

Geisterjäger aus aller Welt wollen helfen

Nach den Fernsehberichten erhält der Rechtsanwalt Briefe aus der ganzen Welt. Für die meisten steht fest, dass in seinem Büro ein Poltergeist sein Unwesen treibt. Die Hobby-Geisterjäger weisen ihn darauf hin, dass Poltergeister immer in Verbindung mit einer sogenannten Fokusperson auftreten. Auch für die Polizei und die Rosenheimer Stadtwerke steht mittlerweile fest, dass die Ereignisse mit einer oder mehreren Personen zusammenhängen müssen. Denn alle Phänomene treten nur während den Bürozeiten auf.

Ein Fall für die Parapsychologie

Auch die Kripo Rosenheim kann die Vorfälle nicht aufklären, deshalb wird ein Expertenteam aus Wissenschaftlern zu Rate gezogen. Die Physiker Dr. Karger vom Max-Planck-Institut und Dr. Zicha von der TU München untersuchen, ob die Vorkommnisse durch elektromagnetische Schwingungen hervorgerufen werden. Auch Professor Hans Bender, Leiter des Freiburger Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene und Professor Andreas Resch, Leiter des Instituts für Grenzgebiete der Wissenschaft an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck werden hinzugezogen. Die Wissenschaftler installieren Kristallmikrofone, Magnetometer, Temperaturfühler, Strommesstrommeln und Oszillografen in den Büroräumen. Schon nach kurzer Zeit werden auch die Forscher zu Augenzeugen der paranormalen Aktivitäten. Neue, intakte Glühbirnen platzen, ein 180 Kilogramm schwerer Schrank aus massivem Eichenholz verschiebt sich unter ihren ungläubigen Blicken. Die Forscher finden keine physikalischen Ursachen für die Vorfälle.

Steckt die Sekretärin Annemarie S. dahinter?

Professor Bender, der an die Existenz von Geistern glaubt, ist sich nun sicher, dass ein Poltergeist hinter dem Spuk steckt, er muss jetzt nur noch die Fokusperson finden, die mit ihm in Verbindung steht. Die anderen drei Forscher teilen diese Meinung nicht ganz, glauben aber auch, dass eine Person, die Phänomene durch Psychokinese auslöst. Psychokinese ist die Fähigkeit, Dinge nur mittels Gedankenkraft zu bewegen. Der Verdacht fällt schnell auf die 19-jährige Sekretärin Annemarie S. Sie wird von den Forschern eingängig befragt. Professor Bender ist sich nach den Befragungen sicher: Sie haben die Fokusperson gefunden. Er attestiert ihr Frustration, hohe Reizbarkeit und Instabilität. Ihre Frustration, glauben die Forscher, verursacht psychokinetische Bewegungen, löst also die Vorkommnisse im Büro aus.

Hat Annemarie übersinnliche Fähigkeiten?

Die paranormalen Ereignisse treten nur zu den Bürozeiten von Annemarie auf. Professor Bender stellt fest, dass Lampen anfangen zu schwingen und Glühbirnen explodieren, sobald die Sekretärin den Raum betritt. Annemarie selbst klagt auch über körperliche Beschwerden, sie hat seit geraumer Zeit starken Druck auf den Ohren. Ein Arzt stellt daraufhin bei der Sekretärin eine unnatürliche Gefäßerweiterung am Hals fest. Doch lösen Annemaries körperliche und psychische Probleme auch die unerklärlichen Geschehnisse aus? Um sicher zu gehen, dass die Sekretärin für den Spuk im Büro verantwortlich ist, rät das Wissenschaftlerteam dazu, nach und nach einzelne Mitarbeiter zu beurlauben. Als Annemarie S. im Urlaub ist, verschwinden die paranormalen Aktivitäten, sobald sie wieder zu arbeiten beginnt, fängt auch der Spuk von neuem an. Am 18. Januar 1968 wird die Sekretärin gekündigt. Mit ihrer Kündigung, hört es auch auf zu spuken. Ob die Schreibkraft aus Oberbayern wirklich übersinnliche Fähigkeiten hatte, ist bis heute nicht geklärt. Fest steht nur: Der Spuk kam mit Annemarie und verschwand wieder mit ihr.

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