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Sterbegeldversicherung Lexikon

Bezugsberechtigung

Unter der Bezugsberechtigung versteht man das Recht, Leistungen aus einem Versicherungsvertrag zu beziehen. Ist eine Person bezugsberechtig, besteht ein vertraglich zugesicherter Leistungsanspruch. Bei der Sterbegeldversicherung werden die Versicherungsleistungen in der Regel an den Versicherungsnehmer oder dessen Erben erbracht. Im Falle der Sterbegeldversicherung spricht man vom Versicherungsnehmer als bezugsberechtigte Person, da er den Vertrag aufkündigen und den für den Rückkauf fälligen Betrag auszahlen lassen kann. Dieser Betrag wird nach bestimmten Kriterien – die im Vertrag aufgeführt sind – berechnet.

Der Versicherte hat jedoch meist das Recht, jede beliebige Person als bezugsberechtig in den Vertrag aufzunehmen. Zudem kann das Bezugsrecht auch auf mehrere Personen übertragen werden. Möchten Sie bestimmten Personen ein Bezugsrecht einräumen oder den Personenkreis während der Vertragslaufzeit abändern, müssen Sie dies ihrem Versicherer schriftlich mitteilen. Nur dann ist eine Änderung oder ein Widerruf rechtlich wirksam. Bei mehreren bezugsberechtigten Personen, wird die auszubezahlende Versicherungssumme zu gleichen Anteilen ausbezahlt. Es sei denn, der Versicherungsnehmer hat explizit eine andere Aufteilung gewünscht.

Todesfallleistung

Die Todesfallleistung ist die Summe, die an die bezugsberechtigte Person im Versicherungsfall (Tod der versicherten Person) ausbezahlt wird. Die Begriffe Todesfallleistung und Versicherungssumme werden bei der Sterbegeldversicherung oftmals synonym verwendet. Bei Vertragsabschluss kann der Versicherte die Höhe der Versicherungssumme selbst festlegen. Die Spanne liegt meist zwischen 1.000 und 20.000 Euro. Bei manchen Sterbegeldversicherungen besteht jedoch eine Wartezeit. Das heiß, die Assekuranz bezahlt die vorab vereinbarte Versicherungssumme nur nach Ablauf der Wartezeit vollständig aus. Bei einem Unfalltod hingegen zahlen die Versicherer meist auch innerhalb der Wartefrist den Gesamtbetrag aus. Zudem kann die auszubezahlende Summe höher ausfallen, wenn Überschüsse erwirtschaftet werden und ein Todesfallbonus vereinbart wurde.

Bei Sterbegeldversicherungen mit Wartezeit ist die Auszahlung der Todesfallleistung meist gestaffelt. Angenommen es besteht eine Wartezeit von 19 Monaten und der Versicherungsnehmer verstirbt nach neun Monaten, erhält die bezugsberechtigte Person oftmals nur die bis dahin eingezahlten Beiträge zurück (inklusive erwirtschaftet Überschüsse). Im zehnten bis zwölften Monat werden dann zum Beispiel 25 Prozent, im zwölften bis 15. Monat 50 Prozent und im 16. bis 18. Monat 75 Prozent der Versicherungssumme ausbezahlt. Zudem gibt es manchmal Sonderregelungen, wenn der Versicherte den Beitrag auf einen Schlag bezahlt.

Unfalltod

Verstirbt eine Person durch oder infolge eines Unfalls, wird dies als Unfalltod bezeichnet. Mit einer Sterbegeldversicherung ist in der Regel auch der Unfalltod versichert. Im Versicherungsvertrag findet sich meist folgende Definition eines Unfallgeschehens: Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig verstirbt. In der Regel zahlen auch Sterbegeldversicherungen mit einer Wartezeit nach einem Unfalltod die vollständige Todesfallleistung (Versicherungssumme) an die bezugsberechtigten Personen aus.

Manche Versicherer zahlen sogar bei Tod infolge eines Unfalls die doppelte Leistung aus. Hier ist jedoch zu beachten, dass die Höhe des Leistungsanspruchs oftmals an das Alter der versicherten Person gekoppelt ist. Andere Assekuranzen wiederum bieten zusätzliche Unfalltod-Leistungen an, die in den Versicherungsschutz integriert werden können. Auch hier sollten Sie die entsprechenden Vertragsklauseln genau prüfen. So besteht oftmals ein geringerer Leistungsanspruch, wenn körperliche Gebrechen oder Krankheiten bei einem tödlichen Unfallereignis mitgewirkt haben. Um problemlos die vereinbarten Versicherungsleistungen zu erhalten, muss ein eingetretener Unfalltod binnen 48 Stunden dem Versicherer gemeldet werden.

Versicherte Person

Als „versicherte Person“ wird eine Person bezeichnet, die durch einen Versicherungsvertrag einen bestimmten Versicherungsschutz genießt. Dieser Terminus muss unterschieden werden vom Begriff des Versicherungsnehmers. Versicherungsnehmer und „versicherte Person“ können, müssen aber nicht identisch sein. Der Versicherungsnehmer kann als Vertragsherr einen Versicherungsschutz für sich selbst oder eine dritte Person abschließen.

Er ist jedoch stets dafür verantwortlich, dass die Vertragspflichten (zum Beispiel die Beitragszahlung) eingehalten werden. Schließt er für sich selbst und andere Personen eine Police ab, werden diese Personen meist als „mitversicherte Personen“ bezeichnet. Bei der Sterbegeldversicherung fallen in der Regel versicherte Person und Versicherungsnehmern zusammen.

Versicherungsnehmer

Als Versicherungsnehmer wird die Vertragspartei bezeichnet, die einen Versicherungsvertrag abschließt und daraufhin in den meisten Fällen einen bestimmten Versicherungsschutz genießt. In diesem Zusammenhang ist auch oft vom Vertragsherrn die Rede, da er die vertraglichen Pflichten (zum Beispiel Beitragszahlung) einhalten muss. Der Versicherungsnehmer ist jedoch zu unterscheiden von der versicherten Person.

Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass der Versicherungsnehmer einen Versicherungsvertrag beziehungsweise -schutz nicht für sich selbst, sondern für eine oder mehrere dritte Personen abschließt. Vereinbart er eine Police sowohl für sich selbst als auch für andere Personen ab, werden diese Personen auch als „mitversicherte Personen“ bezeichnet.

Bei der Sterbegeldversicherung ist der Versicherungsnehmer in der Regel identisch mit der zu versichernden Person. Bei dieser Art von Risikoversicherung wird das Todesfallrisiko einer Person versichert. Tritt der Versicherungsfall ein (Tod der versicherten Person), erhält die bezugsberechtigte Person die vereinbarte Todesfallleistung (Versicherungssumme).