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Kölner Systematik (Hamburger Systematik)

Unter den Bezeichnungen Kölner Systematik und Hamburger Systematik sind Krankheitsartenverzeichnisse zu verstehen, in denen unterschiedliche Krankheitsarten nach ihrem Behandlungsrisiko klassifiziert werden. Es erfolgt eine Einteilung in risikounerhebliche und risikoerhebliche Krankheiten. Entscheidender Faktor bei dieser Klassifizierung sind die entstehenden Behandlungskosten und nicht, wie hoch die gesundheitlichen Schäden für den Patienten sind. Private Krankenversicherer nutzen die Kölner und Hamburger Systematik im Zuge der Gesundheitsprüfung. Jeder Antragsteller, der in eine private Krankenversicherung aufgenommen werden will, muss sich zu Beginn einer Risikoprüfung unterziehen und ausführliche Fragen zu seinem Gesundheitszustand wahrheitsgemäß beantworten.

Oftmals verlangen private Krankenversicherungen zudem ein ärztliches Gutachten. Damit die Krankenversicherungen das jeweilige Risiko der Angaben einschätzen können, wird mit der Kölner und Hamburger Systematik gearbeitet. Mithilfe dieser Verzeichnisse können Versicherungsgesellschaften für eine Krankheit einschätzen, wie hoch die künftigen Behandlungskosten sein werden. Aus diesem Grund entscheidet die Risikoprüfung auch darüber, ob ein Antragsteller in die Krankenversicherung aufgenommen wird. Im Normalfall lehnen private Krankenversicherungen Antragsteller allerdings nur sehr selten ab. Mithilfe der Risikoprüfung wird der zu entrichtende Beitragssatz eines Antragstellers ermittelt.

Liegt ein erhöhtes Gesundheitsrisiko vor (beispielsweise durch Vorerkrankungen), wird ein Risikozuschlag von der Versicherung erhoben. Dieser Risikozuschlag kann zeitlich beschränkt sein, wenn beispielsweise keine erwarteten Folgeerkrankungen auftreten. Grundsätzlich ist jedoch zu beachten, dass das Risiko nicht allein mithilfe der Kölner und Hamburger Systematik ermittelt wird. Auch andere Faktoren werden zur Bestimmung des Risikos herangezogen. Dazu gehören das Alter, der Wohnort oder der Beruf des Antragstellers. Seit Anfang des Jahres 2013 spielt das Geschlecht des Antragstellers keine Rolle mehr, da seitdem nur noch Unisextarife angeboten werden.

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