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12/2015 - CHECK24 zum wiederholten Male mit der Testnote "exzellent" für seine Servicequalität ausgezeichnet
CHECK24 konnte auch in diesem Jahr bei der unabhängigen Prüfung der Agentur ServiceRating mit Spitzenbewertungen überzeugen. Dabei wurde nicht nur in der Gesamtbewertung die Note "exzellent" erzielt, sondern auch in allen drei Teilbereichen Servicemanagement, Service- und Beratungsleistungen sowie Servicewirksamkeit. Damit hat CHECK24 zum sechsten Mal in Folge die Bestnote im Service Rating erreicht.
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Rufnummernportierung: Wie funktioniert die Rufnummermitnahme?

Prinzipiell ist eine Rufnummernportierung zum neuen Mobilfunkanbieter möglich – so schreibt es der Gesetzgeber seit 2002 in Deutschland vor. Es ist jedoch nur der abgebende Anbieter verpflichtet, dem Wunsch nach Rufnummernportierung zum neuen Anbieter zu entsprechen. Für den neuen Anbieter besteht hingegen keine Pflicht, diesem Wunsch entgegenzukommen.

Eine Rufnummernportierung ist zum Ende der Mindestvertragslaufzeit oder während der Vertragslaufzeit möglich. Bei einer vorzeitigen Übertragung der Rufnummer läuft der alte Mobilfunkvertrag bis zum Vertragsende zu den bisherigen Konditionen unverändert weiter.

Um eine Rufnummer erfolgreich zum neuen Anbieter zu übertragen, muss der Kunde einen Antrag beim neuen Mobilfunkanbieter stellen. Dieser kümmert sich dann um alles weitere. Vor Vertragsende haben Kunden neuerdings jederzeit die Möglichkeit zur Rufnummernmitnahme zu einem neuen Anbieter. Sie sollten jedoch nicht vergessen, den laufenden Vertrag zu kündigen. Nach Vertragsende haben Verbraucher – wenn sie selbst ihren Vertrag gekündigt haben – noch 30 Tage lang das Recht, ihre Handynummer übertragen zu lassen.

Für die Abgabe der Rufnummer verlangt der alte Mobilfunkanbieter in der Regel eine Gebühr, die je nach Anbieter unterschiedlich hoch sein kann. Auf mehr als 30 Euro darf diese Gebühr sich jedoch nicht belaufen. Theoretisch kann auch der annehmende Mobilfunkanbieter ein sogenanntes Portierungsentgelt verlangen. Dieser verzichtet jedoch meistens darauf. Viele annehmenden Mobilfunkanbieter zahlen ihren Kunden bei erfolgreicher Rufnummernportierung sogar einen Bonus, der meist der zu zahlenden Gebühr beim alten Anbieter entspricht.


Für Prepaid-Kunden gilt:

Prepaid-Kunden müssen ihre Rufnummernportierung mittels einer sogenannten Verzichtserklärung einleiten. Diese Verzichtserklärung ist meist ein anbieterspezifischer Vordruck, der vollständig ausgefüllt zum bisherigen Anbieter gesendet werden muss. Der Provider leitet dann die Übertragung der Rufnummer ein.

Die meisten Prepaid-Anbieter verlangen zudem, dass im Falle einer Rufnummernportierung der anfallende Betrag als Guthaben auf dem Prepaidkonto des Kunden gutgeschrieben ist. Kunden sollten darauf achten, dass das Rest-Guthaben genau dem verlangten Betrag entspricht. Denn die meisten Anbieter zahlen ein eventuelles Restguthaben nach Abbuchung der Portierungsgebühr nicht aus. Wem sich stattdessen die Möglichkeit der Überweisung bietet, sollte dies nutzen.