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12/2015 - CHECK24 zum wiederholten Male mit der Testnote "exzellent" für seine Servicequalität ausgezeichnet
CHECK24 konnte auch in diesem Jahr bei der unabhängigen Prüfung der Agentur ServiceRating mit Spitzenbewertungen überzeugen. Dabei wurde nicht nur in der Gesamtbewertung die Note "exzellent" erzielt, sondern auch in allen drei Teilbereichen Servicemanagement, Service- und Beratungsleistungen sowie Servicewirksamkeit. Damit hat CHECK24 zum sechsten Mal in Folge die Bestnote im Service Rating erreicht.
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Ratgeber für mobile Datentarife für das Smartphone

Der CHECK24-Ratgeber für mobile Datentarife zum Surfen mit einem Mobilfunktarif und einem Smartphone erklärt Verbrauchern übersichtlich und schnell die wichtigsten Begriffe rund um die Themen Mobilfunk, mobile Datentarife und vieles mehr.


Technik kompakt

Unter "Technik kompakt" werden kurz und bündig die gängigsten technischen Begriffe und Sachverhalte erklärt, die Mobilfunknutzer kennen sollten.


Überblick Tarifmodelle

Unter "Überblick Tarifmodelle" finden Kunden einfach und überschaubar wichtige Informationen zu den bekanntesten Tarifmodellen im Mobilfunk wie Flatrates, Inklusivpakete und viele mehr.

UMTS, GSM, 3G, HSDPA, 2G, ...

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist eine Weiterentwicklung des ersten digitalen Mobilfunkstandards GSM (Global System for Mobile Communications/2G) und verfügt über spezielle Funktionen zur schnellen Übertragung von Daten.

UMTS an sich ermöglicht bereits eine Datenrate von bis zu 384 kBit/s, was sechsfacher ISDN-Geschwindigkeit entspricht. Durch softwaretechnische Highspeed-Erweiterungen sind auch wesentlich höhere Übertragungsraten bis zu 14,4 MBit/s möglich. Die Erweiterung HSPA (High Speed Packet Access) optimiert den Datenaustausch zwischen Endgerät und Basisstation durch dynamische Komprimierungsverfahren, die sich der Verbindungsqualität anpassen. Im Klartext: Je besser die Verbindung, desto höhere Datenraten werden verwendet. Man unterscheidet zwei Kommunikationsrichtungen: Downlink oder Download für die Übertragung von Daten vom Netz zum Smartphone und Uplink oder Upload für die Übertragung in Gegenrichtung vom Endgerät zum Netz.

Der Standard für den schnellen Download von Daten heißt HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) und umfasst mehrere Ausbaustufen. Die derzeit verfügbaren maximalen Übertragungsraten sind 1,8, 3,6, 7,2 und 14,4 MBit/s. Auch wenn die tatsächlichen Nettodatenraten niedriger liegen, ist die Geschwindigkeit damit vergleichbar zu DSL-Anschlüssen. Dank HSPA+ (42 MBit/s) und LTE (bis zu 500 MBit/s) ist sogar eine noch schnellere Übertragung möglich.

Für das schnelle Versenden von Daten im UMTS-Netz sorgt HSUPA (High Speed Uplink Packet Access). Realisierte maximale Datenraten sind 384 kBit/s und 1.800 kBt/s. Letztere übertrifft bereits die Upload-Geschwindigkeit klassischer DSL-Anschlüsse. Künftig werden auch noch höhere Geschwindigkeiten von nominal 5,76 bis 23 MBit/s verfügbar sein.

Der tatsächlich mögliche Datendurchsatz hängt stark von der Empfangssituation und der Anzahl weiterer Nutzer in einer Funkzelle ab. Die angegebenen maximalen Datenraten werden nur bei optimalen Bedingungen, d.h. wenigen Nutzern (ideal: ein einziger) und in der Nähe der Basisstation, erreicht. Bei größerer Entfernung vom Sendemast, hinter Gebäuden oder bei Nutzung in einem geschlossenen Raum schalten die Geräte auf eine niedrigere Übertragungsgeschwindigkeit zurück, um Übertragungsfehler zu vermeiden und eine zuverlässige Verbindung aufrecht zu erhalten.

Sollte das UMTS-Netz wegen Überlastung zeitweise nicht nutzbar oder nicht verfügbar sein, greifen die Geräte automatisch auf das praktisch flächendeckend verfügbare GSM-Netz zurück, das normalerweise für Sprachtelefonie genutzt wird. Die Übertragungsverfahren für Daten sind hier allerdings weniger leistungsfähig als im UMTS-Netz: GPRS (General Packet Radio Service), der grundlegende Standard für Datenkommunikation über GSM, arbeitet mit 56 kBit/s. EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution), eine Weiterentwicklung von GPRS, bietet immerhin bis zu 237 kBit/s. DSL-verwöhnten Nutzern kann diese Geschwindigkeit jedoch ein erhöhtes Maß an Geduld abverlangen.

Generation Technik Bandbreite
1G AMPS ---
2G GSM 9,6 kBit/s
2.5G HSCSD
GPRS
14,4 kBit/s
56 kBit/s
2.75G EDGE 237 kBit/s
3G UMTS 384 kBit/s
3.5G HSPA
HSPA+
14.4 MBit/s
42 MBit/s
4G WiMAX
LTE
20 MBit/s
500 MBit/s

Beispiele: Übertragungsdauern für das Downloaden eines mp3-Song (4 MB)
Technologie GPRS EDGE UMTS UMTS
HSDPA
UMTS
HSDPA
UMTS
HSDPA
UMTS
HSDPA
UMTS
HSDPA+
LTE
Übertragungsgeschwindigkeit (Bit/s) 56k 200k 384k 1,8M 3,6M 7,2M 14,4M 28,8M 100M
Dauer ca. 633s 170s 100s 20s 10s 5s 3s 1s < 1s

Tipp:
Vor der Entscheidung für einen Anbieter sollten in jedem Fall die lokale Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Qualität geprüft werden, um Enttäuschungen durch langsame Datenübertragung oder Fehlen des Netzes zu vermeiden. Natürlich müssen auch die Endgeräte die jeweiligen Übertragungsgeschwindigkeiten unterstützen.


Mobiles Internet/WLAN - ist das nicht dasselbe?

Eine weitere Technologie für kabellosen Internetzugriff ist WLAN. Mit beiden Technologien kann mobil bzw. drahtlos auf das Internet zugegriffen werden. Die Unterschiede sind jedoch beträchtlich und liegen in der Netzabdeckung sowie der Geschwindigkeit.

Netzabdeckung
Die Reichweite von WLAN-Sendestationen ist wesentlich geringer als die Reichweite von GSM-/UMTS-Basisstationen. Sie liegt bei unter 100 Metern. Eine flächendeckende Versorgung wäre daher sehr aufwändig. Internetnutzung über WLAN ist nur an sogenannten Hot Spots, z.B. in Hotels oder Bahnhöfen, möglich. Die Verbindung zwischen der WLAN-Sende-/Empfangsstation und dem Internet geschieht in der Regel über DSL. UMTS-/GSM-Netze sind beinahe flächendeckend verfügbar. Entsprechend ist man für den Internetzugriff nicht auf einzelne Hot Spots angewiesen, sondern kann an allen Orten innerhalb des abgedeckten Gebiets online gehen.

Geschwindigkeit
Auch hinsichtlich der Bandbreite gibt es Unterschiede: In einem WLAN-Netz können Daten mit bis zu 1 GBit/s transportiert werden, in UMTS-Netzen sind derzeit bis zu 42 MBit/s möglich.

Abrechnung
Da WLAN-Hotspots von einem lokalen Anbieter (Hotel, Café, Flughafen, etc.) betrieben werden, muss meist eine Zugangsberechtigung erworben werden. Manche nutzen das Hotspot-Angebot auch, um Kunden zu gewinnen und bieten die Nutzung als kostenlosen Service an. In jedem Fall müssen die Einstellungen des Endgeräts jedoch an das lokale Netzwerk angepasst werden.

Mobilfunknutzer müssen sich mit solchen Details nicht herumschlagen. Sie können mit ihrem vorhandenen Smartphone und einem günstigen Mobilfunktarif jederzeit im Internet surfen.


Beispiele für Datenmengen und Übertragungsdauern

Viele Nutzer sind sich oft nicht bewusst, welche Datenmengen beim Senden/Empfangen von Information anfallen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die Größe verschiedener Anwendungen.

Grundlegend ist zu wissen, dass Datenmengen in Bits gefasst werden. Ein Bit entspricht einer logischen Information 0 oder 1. Acht Bit werden zu einem Byte zusammengefasst. Damit lassen sich die Zeichen A-Z, a-z, 0-9 sowie Sonderzeichen (%,&, ?, etc.) darstellen.

Weitere Einheiten sind:

  • 1 Kilobyte (KB) – 1.024 Bytes
  • 1 Megabyte (MB) – 1.024 KB oder 1.048.576 Bytes
  • 1 Gigabyte (GB) – 1.024 MB oder 1.073.741.824 Bytes
Beispiele für Dateigrößen
kurze Text-E-Mail ca. 10 kB
E-Mail mit kleinem Anhang (kurzes .doc/.pdf-Dokument), einfache Website 30 Sekunden Audiostream ca. 100 kB
1 Minute mp3-Audiofile, Digitalfoto mit geringer Auflösung (1 Megapixel), Zugriff auf aufwändig gestaltete Website (viele Bilder, bewegte Inhalte); 1 Minute Videostream ca. 1 MB
10 Minuten mp3-Audio, 3 Digitalfotos (5 Megapixel, jpg-komprimiert), 1 Minute Video in DVD-Qualität. ca. 10 MB
nicht-komprimierte Audio-CD (15 Minuten), Fotoalbum ca. 100 MB
Große Datensammlungen (unkomprimierte Bilder, Video, Audio) ca. 1 GB
Speichervermögen einer Standard-DVD. ca. 5 GB
Übertragungsdauern für 1 MB Daten
Übertragungsgeschwindigkeit (Bit/s) 56k 200k 384k 1.8M 3.6M 7.2M 14.4M 21M
Dauer ca. 160s 43s 25s 13s 7s 3s 1s 0.5s

Netze und Verfügbarkeit

In Deutschland gibt es drei Mobilfunknetze, betrieben von der Telekom, Vodafone und O2. Die Netze von der Telekom und Vodafone stehen in Deutschland praktisch flächendeckend zur Verfügung, während das O2-Netz in ländlichen Gebieten noch Lücken aufweisen kann. Die Verfügbarkeit des O2-Netzes hat den Standard von der Telekom und Vodafone aber noch nicht erreicht. Die drei Netze werden jedoch nicht nur von den Betreibern direkt, sondern auch von zahlreichen Anbietern genutzt, die von den Netzbetreibern Gesprächsminuten und SMS kaufen, um diese unter ihrem eigenen Namen an Kunden weiter zu verkaufen (Reseller).

Sie sind in der Regel günstiger als ein Netzbetreiber, obwohl sie dieselbe Technik nutzen. Ein Tarifwechsel zum Beispiel von der Telekom zu congstar kann also eine Kostenersparnis, aber keine qualitative Veränderung bedeuten, da die Gespräche nach wie vor über dasselbe Netz geführt werden. Allerdings empfiehlt es sich, vor einem Tarifwechsel zu einem Reseller genau zu prüfen, welches Netz er benutzt und ob es am eigenen Standort verfügbar ist. Diese Frage ist insbesondere in ländlichen Gebieten relevant; Ballungsräume werden von allen Betreibern nahezu optimal versorgt.


Tarifwechsel heißt nicht Smartphone- oder Handywechsel

Aus technischer Sicht ist es in Deutschland mit jedem Handy möglich in allen drei Netzen zu telefonieren. Denn das genutzte Netz wird nicht über das Handy festgelegt, sondern über die SIM-Karte. Auf dieser sind das Netz und die Telefonnummer, über die das Handy erreichbar ist, gespeichert. Bei einem Tarifwechsel erhält man vom neuen Betreiber eine neue Karte.


Rufnummernmitnahme

Mit dem Abschluss eines neuen Vertrags erhält man eine neue SIM-Karte und damit eigentlich eine neue Telefonnummer. Es ist aber möglich, die ursprüngliche Rufnummer in den neuen Vertrag mitzunehmen. Allerdings können sowohl der momentane als auch künftige Anbieter hierfür eine Gebühr (maximal 30,72 Euro) erheben. Meist wird diese nur von dem Partner erhoben, der die Nummer abgibt. Der neue Anbieter erstattet diese Gebühr in der Regel, zum Beispiel durch ein Gesprächsguthaben in gleicher Höhe, um den Wechsel kostenneutral zu halten und einen neuen Kunden zu gewinnen.


Abgerechnet wird zum Schluss oder im Voraus

Zur Nutzung eines Smartphones zum Telefonieren, SMS-Versand und für mobile Datenübertragung gibt es eine Vielzahl von Abrechnungsmodellen. Allgemein lassen sich die zahlreichen Tarife in folgende Kategorien einteilen:

  • Flatrates:
    Für Vieltelefonierer ist eine Flatrate der beste Mobilfunktarif. Bei einer Flatrate können Kunden nämlich so viel sie möchten zum monatlichen Festpreis in eines oder mehrere festgelegte Netze in Deutschland telefonieren. Neben Gesprächflatrates gibt es auch Flatrates zum Surfen im Internet oder zum SMS-Versand.
  • Minutenpakete:
    Wer zu seinem Mobilfunktarif ein Minutenpaket kauft, erhält pro Monat ein festgelegtes Kontingent an Gesprächsminuten in eines oder mehrere festgelegte deutsche Netze zum Pauschalpreis. Diese Minuten können dann abtelefoniert werden. Nichtgenutzte Minuten am Ende eines Abrechnungsmonats verfallen. Sind die Inklusivminuten aufgebraucht, kostet jede weitere Minute den tarifüblichen Preis.
  • SMS-Pakete:
    Ähnlich der Minutenpakete sind bei einem Mobilfunktarif auch SMS-Pakete buchbar. Zum Festpreis können Kunden eine festgelegte Anzahl an Kurznachrichten versenden. Auch hier gilt wie bei den Minutenpaketen: ungenutztes Kontingent verfällt, weitere SMS kosten den im Tarif vorgesehenen Preis.
  • Internetpakete:
    Mit einem Mobilfunktarif mit Internetpaket surfen Kunden günstig mobil im Netz. Diese Datentarife können entweder analog der Minuten- oder SMS-Pakete mit einem begrenzten Kontingent an Megabyte oder als Flatrate gekauft werden.
  • Prepaid:
    Prepaid-Tarife sind mit die ältesten Mobilfunktarife, die es gibt. Sie gewähren Kunden nach wie vor die optimale Kostenkontrolle und eignen sich am besten für Wenig- und Gelegenheitsnutzer. Um mit einem Smartphone telefonieren, SMS schreiben oder im Internet surfen zu können, muss Guthaben aufgeladen werden, das dann verbraucht werden kann.

Welchen Anbieter wählen?

Bevor Die Entscheidung auf einen Anbieter fällt, sollten einige Fragen beantwortet werden. Etwa: In welchem Mobilfunknetz realisiert der Anbieter seine Tarife? Ist das Netz an den Orten verfügbar, an denen das Handy genutzt wird? Wie hoch ist die Datengeschwindigkeit und welche ist für die eigene Nutzung wichtig? Mit LTE-Geschwindigkeit etwa lässt es sich deutlich schneller surfen als mit HSPA. Zudem wird LTE zum Standard, weshalb Mobilfunkanbieter fast nur noch dieses Netz ausbauen.


Tücken der Taktung

Ein günstiger Minutenpreis ist nicht gleichbedeutend mit einem günstigen Gesprächspreis. Gespräche werden in der Regel nämlich nicht sekundengenau abgerechnet, sondern man bezahlt mehr Zeit als man nutzt. Die von den Anbietern in die Tarife eingebaute Taktung verlängert die abgerechnete Zeit, indem zum Beispiel nach angefangenen Minuten (60/60-Takt) abgerechnet wird. Für ein Gespräch mit der Dauer von 61 Sekunden bezahlt man dann zum Beispiel den Preis für zwei Minuten. Auch wenn man den Gesprächspartner nicht erreicht und die Mailbox antwortet, wird eine volle Minute abgerechnet, ohne dass man eine Nachricht hinterlässt. Ein vermeintlich günstiger Tarif kann auf diese Weise recht teuer werden. Andere Taktungen sind 60/10 (erste Minute voll, danach in 10s-Intervallen) oder 60/1 (erste Minute voll, danach sekundengenau).


Der CHECK24 Mobilfunk-Vergleich: So finden Sie einen günstigen Tarif fürs Smartphone

Die Grundlage für den Mobilfunktarif-Vergleich von CHECK24 ist der monatliche Effektivpreis. Um diesen Preis zu ermitteln, der die durchschnittlichen Kosten eines Mobilfunktarifs über eine 24-monatige Vertragslaufzeit anzeigt, werden sämtliche einmaligen und monatlichen Kosten eines Tarifs und der möglicherweise zusätzlich gekauften Hardware miteinander verrechnet. Dadurch wird sichergestellt, dass Kunden bereits vor Bestellung eines Mobilfunktarifs über alle anfallenden Kosten informiert sind und nicht auf so genannte versteckte Kosten hereinfallen.

  monatliche Kosten      
  Grundgebühr 9,95 € 9,95 € x 24 = 238,80 €
  einmalige Kosten      
+ Freischaltungskosten     24,95 €
- Aktion: keine Freischaltungskosten     24,95 €
- Startguthaben     100,- €
+ Versandkosten     9,95 €
      Gesamtkosten 148,75 €
  Entspricht je Monat (148,75 € / 24 Monate) 6,19 €