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Ratgeber Handyversicherung: Wann sie sich lohnt und was im Schadensfall zu tun ist

München, | 09:51 | mhr

Ohne Smartphone geht im Alltag heutzutage wenig. Geht das Handy zu Bruch oder wird es gestohlen, muss man sich um Ersatz oder die Reparatur kümmern – hohe Kosten drohen. Eine Handyversicherung kann uns davor schützen. Doch wann rentiert sich eine solche Versicherung? Und wie funktioniert die Abwicklung, wenn das Handy defekt ist? 

Display-Reparaturen können teuer sein. Wann lohnt sich eine Handyversicherung? Display-Reparaturen können teuer sein. Wann lohnt sich eine Handyversicherung?
Es ist unser Wecker, unsere Soundanlage, unser Terminplaner, unsere Mailbox und vieles mehr: das Smartphone. Wir nehmen es viele Male am Tag in die Hand und tippen und wischen darauf herum. Zwar schützen wir die Geräte oft mit Schutzhüllen, dennoch ist ein Malheur schnell passiert. Setzt sich der Trend zur Verwendung von Glas für die Smartphone-Rückseite fort, gibt es künftig sicherlich noch mehr Reparaturbedarf. Für Schadensfälle aller Art gibt es Handyversicherungen, die einen Großteil der Reparaturen übernehmen oder das Gerät bei Diebstahl oder Einbrüchen sogar ersetzen. Doch wann lohnt sich eine Handyversicherung? 
 
Gewährleistung, Garantie und Handyversicherung
Zunächst ist es wichtig, eine Handyversicherung von der gesetzlichen Gewährleistung und der Herstellergarantie zu unterscheiden: Bereits beim Kauf Ihres Smartphones tritt die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung in Kraft. Diese ist für 24 Monate vorgeschrieben und greift bei unbemerkten Mängeln, die das Gerät bereits beim Kauf hatte. 
Eine freiwillige Leistung dagegen ist die Garantie. Diese kann jeder Smartphone-Hersteller selbst festlegen. Sie kann sogar von Hersteller zu Hersteller schwanken. So liegt sie etwa bei Apple bei 12 Monaten, bei Huawei dagegen bei 36 Monaten. Wie auch bei der Gewährleistung werden bei der Garantie selbstverschuldete Schäden nicht vom Hersteller übernommen. Der Haken dabei: Die Liste der von der Garantie ausgenommenen Smartphone-Bauteile ist lang. Nicht eingeschlossen sind meist Verschleißteile wie Akku, Display oder Gehäuse. 
 
Wer sich ein größeres Leistungsspektrum wünscht, sollte über eine Geräteversicherung nachdenken, die über die Gewährleistung und Garantie hinausgeht.
 
Von der Explosion über den Displaybruch bis zum Diebstahl
Damit das Smartphone direkt ab dem Kauf abgesichert ist, bietet CHECK24 optional zu allen Handys mit Vertrag eine Versicherung der ERGO Direkt an, die 2018 von FOCUS Money zum Testsieger im Bereich Handy-Versicherungen gekürt wurde.
Die ERGO Direkt Versicherung übernimmt in den Tarifen „Geräteschutz Basis“ und „Geräteschutz Premium“ Reparaturkosten für Smartphones und ihr Originalzubehör bei Material- und Produktfehlern, die nicht mehr unter die Garantie fallen. Auch häufig vorkommende Schäden wie Displaybrüche durch Sturz oder Unfälle sowie Wasserschäden durch einen unbeabsichtigten Waschgang oder durch ein Getränk sind abgedeckt. Das Smartphone ist sogar bei Schäden versichert, die durch Feuer entstanden. Sollte das Smartphone so stark beschädigt worden sein, dass es nicht mehr repariert werden kann, erhält der Versicherte wahlweise eine Geldentschädigung oder ein neues Handy von der ERGO Direkt. Diese Option gilt auch im Diebstahlsfall für Smartphone-Nutzer, die im Premium-Tarif versichert sind. 
 
Keine Haftung bei Schönheitsmakeln
Optische Fehler und kleinere Schönheitsmakel wie Schrammen oder Kratzer gehören dagegen nicht in das Leistungsangebot einer Handyversicherung. Auch Defekte, die durch verschmutzte oder verstopfte Stellen im oder am Handy entstehen, werden nicht abgedeckt. 
 
Für wen lohnt sich der Abschluss einer Handyversicherung? 
Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Vor allem Smartphone-Fans mit hochpreisigen Handys ab 500 Euro, bei denen mit kostenintensiven Reparaturen zu rechnen ist, wird zu einer vollumfänglichen Handyversicherung geraten. Grundsätzlich lohnt es sich, zu recherchieren, wie teuer Reparaturen von häufigen Schäden wie Displaybrüchen oder einem Akkuaustausch sein können. Diese Summe sollte dann mit den Versicherungsbeiträgen verglichen werden. Studien zufolge belaufen sich die Kosten für häufige Schäden wie einem Display-Austausch schnell auf durchschnittlich 343 Euro. Eine Handyversicherung für das aktuelle Samsung Galaxy S9 ist in den exklusiven CHECK24 Tarifen der ERGO Direkt bereits für 3,79 € (Basisschutz) bzw. 4,79 € (Premiumschutz) im Monat abschließbar. Bei der ERGO Direkt ist eine automatische Kündigung nach 24 Monaten vorgesehen. Kunden können zudem nach dem ersten Jahr jederzeit monatlich kündigen. 
 
Auch die Tatsache, dass Verbraucher im Falle einer Versicherungsleistung schnell Ersatz für ihr defektes Gerät erhalten, kann ein Anreiz für den Abschluss einer Handyversicherung sein. Besonders lohnt sich eine Versicherung bei Vielnutzern, die beispielsweise beruflich stark auf ihr Smartphone angewiesen sind. 
 
Wie läuft die Versicherungsabwicklung im Schadensfall?
Meistens lohnt es sich, die Versicherung direkt beim Kauf des Smartphones abzuschließen. Bei CHECK24 kann der Kunde eine Handyversicherung bereits beim Abschluss eines Vertrages mit Handy optional auswählen. Wer seine ERGO Direkt Handyversicherung über CHECK24 abgeschlossen hat und einen Schadensfall melden möchte, kann dies einfach online über ein Leistungsfall-Portal exklusiv für CHECK24-Kunden tun. Hier kann der Betroffene beispielsweise direkt angeben, ob es sich um einen technischen Defekt oder einen Diebstahl handelt. Je nach Tarif und Schaden entstehen bei der Regulierung keine zusätzlichen Kosten oder eine geringe Selbstbeteiligung von 10%. 
 
Wer eine Handyversicherung abschließen möchte, sollte sich vorab gut informieren. Folgende Fragestellungen können eine bessere Orientierung bei der Entscheidungsfindung geben: 
 
  • Wie teuer ist das Smartphone in der Anschaffung? 
  • Wie hoch sind Kosten durch gängige Reparaturen wie Displaytausch?
  • Welche Leistungen sollten bei einer Handyversicherung abgedeckt sein? 
  • Wünsche ich mir schnellen (Neuwert-)Ersatz im Schadensfall?
  • Wie hoch darf die Selbstbeteiligung sein?