Sparen Sie Zeit und übernehmen Sie Daten aus Ihrem Kundenkonto.
Neuer Kunde? Starten Sie hier.
Meine Listen
Merkzettel
Ihr Merkzettel ist leer.
Warenkorb Shopping
Ihr Warenkorb ist leer.
089 - 24 24 11 16 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
089 - 24 24 11 16
Montag - Freitag von 8:00 - 20:00 Uhr
Gerne kontaktieren Sie uns per E-Mail:
kreditkarte@check24.de
Sie sind hier:

Kreditkarte Lexikon

A A A

Online Personalisierung Terminals

Die Online-Personalisierung von Terminals bezeichnet ein Verfahren zur sicheren Datenübertragung. Zu den sicherheitsrelevanten Daten gehören beispielsweise Schlüssel und Betriebssoftware. Die Online-Personalisierung von Terminals, kurz OPT, wird an POS-Terminals, GeldKarte-Ladeterminals, SB- und Banken-Sonderfunktions-Terminals (BSFT) und oft auch an Geldausgabeautomaten eingesetzt. Damit mittels des OPT-Verfahrens und einer Personalisierungsstelle Schlüssel und andere schützenswerte Daten übertragen werden können, müssen die Terminals über ein Hardware-Sicherheitsmodul, kurz HSM, verfügen. Diese Sicherheitstechnik ging unter anderem auf eine Forderung der Deutschen Bundesbank zurück und wurde vom sogenannten Zentralen Kreditausschuss (ZKA) standardisiert – seit 2011 ist die ZKA unter dem Namen Die Deutsche Kreditwirtschaft bekannt. Seit dem Jahr 2006 sind OPF-fähige Point of Sale-Terminals deutschlandweit Pflicht.

Mit Hilfe dieser Technologie soll eine lückenlose Kontrolle der POS-Terminals und der an ihnen durchgeführten Transaktionen möglich sein. Dazu wird jedem Terminal eine eigene Identität gegeben, sobald es Kontakt mit einer Personalisierungsstelle aufnimmt. Hierzu werden jeweils eine ZKA-Nummer sowie ein sogenannter Online-Zeitpunkt vergeben. Die ZKA-Personalisierungsdaten werden von sogenannten Generierungsstellen errechnet und von der Personalisierungsstelle verteilt. Als Personalisierungsdaten gelten dabei unter anderem die kryptographischen Schlüssel, Schlüsselinformationen und die Daten virtueller Händlerkarten. Zudem gibt es Regelungen wer laut ZKA-Vereinbarung als Terminal-Betreiber gilt. Bei GeldKarte-Ladeterminals sind die Kreditinstitute Terminal-Betreiber, ebenso bei Geldautomat-EMV-Terminals.

POS-EMV und electronic cash werden von Netzbetreibern unterhalten und die GeldKarte-VHK von der Händlerbank oder dem Händler. Dieses System hat den Vorteil die Sicherheit für kartenbasierte Zahlungssysteme maßgeblich zu erhöhen. Zudem wird der Personalaufwand reduziert, denn Schlüssel müssen nicht mehr manuell eingegeben werden. Dank des OPT-Verfahrens ist die Kreditkarte ein sicheres Zahlungsmittel. Die Sicherheit dieser Zahlungsart wird von weiteren Sicherheitsmerkmalen der Kreditkarte weiter unterstützt. Dazu gehören beispielsweise der Unterschriftsstreifen auf der Karte, die in vielen Fällen hochgeprägte Kreditkartennummer, die dreistellige Prüfziffer auf der Rückseite der Karte, der Kartennummer-Index und die Sicherheitszeichen. Vor allem der seit dem 1.1.2011 in Europa verpflichtende Standard des EMV-Chips in der Kreditkarte erhöht die Zahlungssicherheit für den Kunden merklich. Die Kreditkartendaten sind auf dem Chip deutlich geschützter als zuvor auf dem Magnetstreifen. Der EMV-Chip hat eine Selbstzerstörungsfunktion integriert, die eingeleitet wird, sobald der Chip einen unautorisierten Zugriff auf seine Daten feststellt. Für die Zahlung im Internet eignet sich zudem der Sicherheitsstandard des 3-D-Secure-Verfahrens.

 
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

CHECK24 Service

CHECK24 Kreditkarten Vergleich

Haben Sie noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

089 - 24 24 11 16
8 - 20 Uhr | Mo - Fr

oder eine Mail an: kreditkarte@check24.de