Akustische Warner reichen nicht

Versicherer für Park-Bremssysteme ab Werk

Foto: Daimler

Schäden durch einen Parkunfall oder beim Rangieren gehen richtig ins Geld. Die Kfz-Versicherer wollen jetzt gegensteuern.

Jeder zweite Sachschaden, der den Kfz-Versicherungsgesellschaften gemeldet wird, ist ein solcher Unfall. Die zu regulierenden Schäden kosten die Gesellschaften mehrere Milliarden Euro pro Jahr. 

Jetzt fordern diverse Kfz-Versicherer den Einbau von Park-Notbremssystemen gleich ab Werk. Dadurch könnten zwei Drittel aller Parkunfälle vermieden werden.

Warum reichen akustische Warner nicht?

Im Augenblick werden vor allem akustische Parkwarnsysteme in den Pkw verbaut. Diese haben laut Autoversicherer aber keine positive Auswirkung auf die Unfallzahlen.

Schon ein kleiner Parkrempler kann unerwartet hohe Reparaturkosten an den beschädigten Pkw nach sich ziehen.

Was ist mit der Autoversicherung?

Dazu kommt, dass der Verursacher nach Abschluss der Schadensregulierung in der Kfz-Haftpflicht oftmals für das kommende Versicherungsjahr in der Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) heruntergestuft wird. Die Haftpflichtversicherung kann also teurer werden – und das auf Jahre hinaus.

Vor diesem Hintergrund sieht die Allianz sogar eine mögliche Trendwende bei der Einstufung in eine SF-Klasse und den damit verbundenen Rabatt auf die Prämie: „Der Schadensfreiheitsrabatt wird sich dann weniger am Fahrer orientieren, sondern zunehmend mehr an der Qualität der Fahrassistenzsysteme.”

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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