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G20-Gipfel

Bei Randale zerstörte Autos – wer zahlt?

Foto: Getty Images

Wie aktuell beim G20-Gipfel in Hamburg werden geparkte Autos bei Krawallen oft mutwillig beschädigt.

Dran glauben müssen dabei Luxuskarossen ebenso wie Kleinwagen. Die Fahrzeuge werden umgeworfen, demoliert, angezündet.

Die Verursacher werden aber nur selten ermittelt und zur Rechenschaft gezogen.

Pkw abgefackelt – wer haftet?

Für die betroffenen Pkw-Besitzer stellt sich deshalb nach einer Randale die Frage: Wer bezahlt den Schaden?

Bei abgebrannten Autos haftet bereits die Teilkasko, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Eine Reparatur kommt in solchen Fällen meist nicht mehr in Betracht – der Wagen ist nur noch Schrott.

Die Versicherung bezahlt dann im Regelfall den sogenannten Wiederbeschaffungswert. Berechnet wird dieser aus den Preisen, die vergleichbare Autos auf dem Gebrauchtwagenmarkt kosten.

Ist eine Selbstbeteiligung im Versicherungsvertrag vereinbart, muss der Versicherungsnehmer diese bezahlen beziehungsweise der Kfz-Versicherer zieht die Summe von seinem Erstattungsbetrag ab.

Bei Neufahrzeugen wird hingegen normalerweise noch der Neu- beziehungsweise Kaufpreis erstattet. Der Erstattungszeitraum ist aber – je nach Tarif – auf sechs bis 24 Monate nach der Erstzulassung begrenzt.

Sind kaputte Autoscheiben versichert?

Ist ein Glasschaden mutwillig hervorgerufen worden (Vandalismus), greift aber nur eine Vollkaskoversicherung.

Auch andere Beschädigungen – zum Beispiel zerkratzter Lack, abgetretene Seitenspiegel, Beulen im Blech, abgerissene Antennen und Embleme oder ein zerschnittenes Cabrio-Verdeck – werden unter Vandalismusschäden zusammengefasst.

Einen finanziellen Ausgleich erhalten auch hierfür nur Autofahrer, die für ihren Wagen eine Vollkasko abgeschlossen haben – abzüglich des eventuell vereinbarten Selbstbehaltes.

Regulierung kann dauern

Die Schadenregulierung kann aber etwas Zeit dauern. Zuerst müssen Sie den Fall bei der Polizei anzeigen, die Schäden dokumentieren und Ihrem Versicherer Bescheid geben.

Gezahlt wird im Normalfall, wenn die Ermittlungen gegen unbekannt ergebnislos geblieben sind und eingestellt wurden.

Rückstufung im Schadensfall

Bei der Vollkaskoversicherung kommt hinzu, dass Sie nach der Schadensregulierung in Ihrer Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft werden können. Dadurch kann der Kfz-Versicherungsbeitrag in der Folge teurer werden. Bei Teilkaskoschäden ist dies nicht der Fall.

Wer für sein Auto nur die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, geht meist leer aus – außer, der oder die Täter werden gefasst. Dann können sie auch finanziell zur Rechenschaft gezogen werden.

Über den Redakteur

Sascha Rhode

Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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