Lappen weg und trotzdem mobil

Versicherung bei Führerscheinverlust

Foto: CHECK24/Früchtnicht

Eine Versicherung bei Führerscheinverlust soll es schon bald in Deutschland geben.

Die ias-Gruppe mit Sitz in Bremen kündigt diesen Schutz für Autofahrer an, die auf ihre Mobilität angewiesen sind.

Was wird bezahlt?

Wer den Führerschein abgeben muss, kann sich dann kutschieren lassen – etwa mit dem Taxi.

Bis zu 10.000 Euro dürfen so für zweckgebundene Fahrten ausgegeben werden – die Kosten übernimmt die Versicherung.

Das Angebot richtet sich an Privatpersonen sowie an Unternehmen, die damit die Mobilität ihrer Mitarbeiter  – beispielsweise Außendienstler – erhalten wollen.

Gibt es Kritik an der Versicherung?

Bei so einer Absicherung stellt sich schnell die Moralfrage.

Die Verkehrssicherheitsexpertin der Grünen im Bundestag, Daniela Wagner, kritisiert das Vorhaben laut dem Fachmagazin VersicherungswirtschaftHeute. Die abschreckende Wirkung von Strafen für Vergehen im Straßenverkehr wäre dann nicht mehr gegeben.

Was ist versichert?

Tatsächlich ist der Versicherungsumfang auf bestimmte Szenarien beschränkt.

So darf der Führerschein im Rahmen des Versicherungsumfanges nur für maximal drei Monate entzogen werden. Versichert ist der Führerscheinentzug unter anderem wegen:

  • Trunkenheitsfahrten bis 1,1 Promille
  • zu schnellen Fahrens
  • zu dichten Auffahrens
  • Vorfahrtsvergehen
  • Handynutzung am Steuer

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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