Keine Vignette für Österreich

Mautsünder - die häufigsten Ausreden

Foto: ADAC

In Österreich herrscht auf vielen Straßen Mautpflicht. Wussten Sie nicht? Dann geht es Ihnen wie den meisten ertappten Mautprellern!

Die Ausrede „ich habe nichts von der Vignettenpflicht gewusst” ist die klare Nummer 1.

Wie hoch ist die Strafe?

Doch alle Ausflüchte helfen nicht. Wer im Alpenstaat ohne gültiges „Pickerl” erwischt wird, zahlt eine saftige Ersatzmaut von 240 Euro.

Der ADAC hat kurz vor dem Oster-Reiseverkehr die 10 besten Ausreden von Mautsündern parat:

  1. Habe nichts von der Vignettenpflicht gewusst.
  2. Habe gedacht, bis zur ersten Ausfahrt sei es vignettenfrei
  3. Habe nicht gewusst, wo man sich eine Vignette kaufen kann.
  4. Habe nicht gewusst, dass man bei einem Windschutzscheibenbruch eine Ersatzvignette erhält.
  5. Das Navi hat mich auf die Autobahn gelotst.
  6. Muss schnell ins Krankenhaus.
  7. Keine Vertriebsstelle gefunden.
  8. Vignettenpflicht-Schilder nicht gesehen.
  9. Das ist nicht mein Auto.
  10. Habe ja eh die Sondermautstrecke bezahlt

Was kostet die Maut für Österreich?

Die Mautpreise für die Fahrt durch Österreich sind nach Fahrzeugart und Zeitraum gestaffelt. Los geht es ab neun Euro für die 10-Tages-Vignette für Pkw.

Außerdem werden auf bestimmten Einzelstrecken wie über den Brenner noch einmal gesonderte Mautgebühren verlangt.

Zum Kleben oder digital

Die Vignette gibt es klassisch zum Kleben für die Windschutzscheibe. Seit 2017 gibt es auch eine digitale Variante, die online bei der Straßenbetreibergesellschaft ASFINAG geordert werden kann.

Fast 190.000 Mautsünder wurden im Nachbarland gezählt. 80.000 - also rund 40 Prozent - kamen aus Deutschland.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

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