Führerschein alt gegen neu

Das ist beim Umtausch wichtig

Foto: CHECK24/Früchtnicht

Alle Pkw-Führerscheine, die einen weiteren Umfang an Fahrerlaubnissen haben als die aktuelle Klasse B, behalten im Rahmen der Besitzstandswahrung auch beim Umtausch ihre Gültigkeit.

Das betrifft etwa eine damit verbundene Erlaubnis zum Führen von Leichtkrafträdern (bei Führerscheinerwerb vor dem 1. April 1980) oder Fahrten mit Anhängern.

Wie wird die alte Klasse 3 umgeschrieben?

So wird die alte Klasse 3 entsprechend auf die neuen Klassen AM, B, BE, C1, C1E und L umgeschrieben.

Abhängig vom Datum der Ausstellung der Fahrerlaubnis kommen weitere EU-Fahrerlaubnisklassen hinzu. Bei der oben erwähnten im Pkw-Führerschein mit eingeschlossenen Fahrerlaubnis für Leichtkrafträder erfolgt zusätzlich die Erteilung der Klasse A1.

Wer seinen alten Führerschein in eine deutsche EU-Führerscheinkarte umtauscht oder umtauschen lassen muss, sollte unbedingt kontrollieren, ob beim Umschreiben auf der Karte auch alle entsprechenden Fahrerlaubnisklassen eingetragen worden sind.

Benötige ich schon einen Kartenführerschein?

Die alten Führerscheine behalten bis zum 18. Januar 2033 ihre Gültigkeit. Ein Umtausch ist bis dahin keine Pflicht.

Falls Sie jedoch einen Internationalen Führerschein benötigen sollten, müssen Sie dazu einen gültigen EU-Kartenführerschein vorlegen.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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