Führerschein-Betrug nimmt zu

Schummeln bei der Theorieprüfung

Foto: CHECK24/Früchtnicht

Mit Schummeln versuchen manche Fahrschüler, die theoretische Fahrprüfung zu bestehen.

Bei über 1.000 Fragen zum Führerschein ist der Lernstoff groß – auch wenn letztlich nur rund 30 Fragen in der Prüfung drankommen.

Wie viele tricksen?

Laut dem TÜV Rheinland hat die Schummelei in den vergangenen Jahren zugenommen. Der Verband schätzt allein die Zahl der aufgedeckten Schummeleien bei Fahrerlaubnisprüfungen in Deutschland jährlich auf 1.600 Fälle.

Wie wird geschummelt?

Mit Hightech – etwa einer getarnten Mini-Kamera am Körper – lassen sich die Prüfungsfragen an einen Komplizen übermitteln. Der flüstert die passende Antwort in den diskreten Kopfhörer.

Die „Spy-Ware” ist frei erhältlich –  und Fahrschüler haben wenig zu befürchten. Strafbar ist Schummeln in der Prüfung nicht, auch ist es keine Ordnungswidrigkeit.

Was sind die Konsequenzen?

Laut dem TÜV-Experten Arne Behne können ertappte Personen lediglich für sechs Monate für eine erneute Fahrschulprüfung gesperrt werden.

Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände fordert deshalb, dass Schummeln bei der Fahrschulprüfung unter Strafe gestellt wird.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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