Führerscheinprüfung 2017

Jeder dritte Fahrschüler fällt durch

Foto: CHECK24/Früchtnicht

Es gibt immer mehr Fahrschüler. Doch immer weniger bestehen die theoretische und praktische Fahrprüfung.

Das zeigt die aktuelle Auswertung der Fahrerlaubnisprüfungen für das Jahr 2017 des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA).

Die Durchfallquote bei den angehenden Autofahrern ist demnach besonders hoch.

39 Prozent bestanden die Theorieprüfung nicht. Von denen, die durchkamen, schafften dann 32 Prozent die praktische Prüfung hinterm Steuer nicht.

Erst Theorie, dann Praxis

Die praktische Prüfung können Fahrschüler erst nach bestandenem Theorieteil machen.

Laut KBA macht den meisten Fahranfängern vor allem der Theorieteil Probleme. Der Anteil der Durchfaller steige hier seit Jahren, so das Fazit. 2017 markiere bislang ein Zehn-Jahres-Hoch.

Motorradfahrer stellten sich besser an. Für immerhin 28 Prozent der Prüflinge war zwar nach der Theorie Schluss. Der Rest patzte dann aber nur selten bei der Fahrprobe (Durchfallquote neun Prozent).

Gibt es regionale Unterschiede?

Die Führerscheinprüfung ist in ganz Deutschland einheitlich. Trotzdem sind Prüflinge in Hessen die besten – sowohl in der Theorie als auch in der Praxis.

Am schlechtesten ist die Quote bei Anwärtern in ostdeutschen Bundesländern. Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen schneiden im Theorieteil besonders schlecht ab.

Praktisch versagen dagegen vor allem Hamburger und Bremer.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

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