Über 1.000 Kunden betroffen

Tesla-Fahrer müssen E-Bonus erstatten

Foto: CHECK24/Früchtnicht

Tesla-Besitzer müssen ihre Umweltboni zurückzahlen. Das gab das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bekannt.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind Tesla-Kunden, die ein Model S vor dem 6. März 2018 erworben und die staatliche Förderung in Anspruch genommen haben.

Die Regelung betrifft laut dem BAFA rund 800 bereits genehmigte und ausbezahlte Förderanträge. Weitere 250 gestellte Anträge würden nun abgelehnt werden.

Die betroffenen Verbraucher würden in den kommenden Wochen informiert werden, heißt es in einer Erklärung des Bundesamtes zu dem Fall.

Warum wird die Prämie zurückgefordert?

Hintergrund der Rückforderung ist der zu hohe Grundpreis der Elektro-Limousine. Der staatliche Elektro-Bonus von 2.000 Euro wird nur für Fahrzeuge gewährt, die neu maximal 60.000 Euro  kosten.

Laut dem BAFA war das Model S jedoch vor dem 6. März 2018 in Deutschland zu diesem Listenpreis nicht verfüg- beziehungsweise lieferbar.

Was sagt Tesla dazu?

Diesen Sachverhalt bestreitet Tesla. Der Hersteller hat angekündigt, betroffenen Kunden finanziell zu helfen und die Einbußen durch die Rückforderung zu kompensieren.

Wer nach dem Stichtag 6. März 2018 ein Model S zum Basispreis gekauft hat, kann die Umweltprämie nach wie vor bekommen. Allerdings muss der Besitzer nachweisen, dass das Elektroauto tatsächlich nicht mehr als 60.000 Euro gekostet hat.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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