Ausbau Elektro-Ladenetz

Telekom will Ladesäulen aufstellen

Foto: CHECK24/Früchtnicht

Die Telekom will beim Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos kräftig mitmischen.

Der Telekommunikationsriese hat gegenüber der Konkurrenz etwa aus den Reihen der Automobilhersteller einen entscheidenden Vorteil: Die Anschlüsse sind theoretisch bereits vorhanden.

Wo sollen die Ladesäulen entstehen?

Konkret geht es um die bundesweit 380.000 Kabelverzweiger.

Die grauen Kästen sind im Straßenbild allgegenwärtig. Sie verfügen bereits über die notwendige Stromversorgung, haben eine Batteriepufferung und eine digitale Messstelle zur Ermittlung des Stromflusses.

Da müsse man nur noch einen Stöpsel dran machen, um Elektroautos betanken zu können, soll sich Telekom-Vorstandschef Tim Höttges laut der Automobilwoche zu dem Projekt geäußert haben.

Ein Telekom-Sprecher bestätigte auf Medienanfragen, dass der Konzern in dieser Richtung konkrete Planungen anstelle.

12.000 Verzweiger seien bereits als potenzielle E-Ladesäulen ausgemacht. Die ersten Kästen sollen noch in diesem Jahr probeweise umgebaut werden.

Was fordert die Telekom?

Allerdings will die Telekom das Vorhaben finanziell nicht allein schultern.

Der Bund soll dafür Fördermittel bereitstellen. Die betroffenen Kommunen sollen um die Kabelverzweiger herum die entsprechenden Parkplätze für Elektroautos schaffen.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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