Rückbesinnung aufs Kerngeschäft

Nissan verkauft Batteriesparte

aktualisiert am 08.08.2017
Foto: Nissan

Der Leaf ist ein Vorreiter der Elektromobilität, Hersteller Nissan ein Pionier in der Produktion der benötigten Akkus. Jetzt trennt sich der japanische Autobauer jedoch von seiner Batteriesparte Automotive Energy Supply Corporation (AESC).

Die gesamte Fertigung kauft der Finanzinvestor GSR Capital. Die Lithium-Ionen-Batterien, die für seine mit Elektromotoren ausgestatteten Automodelle benötigt werden, wird Nissan künftig aber weiterhin von der ehemaligen Tochtergesellschaft beziehen.

Warum verkauft Nissan?

Medienberichten zufolge begründete Nissan-Chef Hiroto Saikawa den Schritt mit der künftigen stärkeren Fokussierung auf die Fahrzeugentwicklung.

Damit der Deal funktioniert, muss Nissan jedoch zuerst alle Anteile an dem Batterieunternehmen kaufen. Denn noch gehören 49 Prozent dem japanischen Batteriekonzern NEC.

Mit dem verkündeten Verkauf der Batteriesparte endet ein wichtiges Entwicklungskapitel von Nissan. Erst vor zehn Jahren hatte der Autohersteller das Batterie-Unternehmen AESC gegründet, um wettbewerbsfähige Batterien für den Einsatz in Elektroautos entwickeln und produzieren zu können.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

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