Jobkiller Elektromobilität?

Experten: E-Autos kosten Arbeitsplätze

aktualisiert am 02.05.2017
Foto: Mahle

Nicht alle sehen in der Elektromobilität nur Vorteile. Insolvenzverwalter warnen: Ein Boom könnte 100.000 Arbeitsplätze bei Kfz-Zulieferern kosten.

Das sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Insolvenzrecht im Deutschen Anwaltverein, Martin Prager, laut Zeit Online.

Der Grund für die schlechte Prognose: Bei einem Elektromotor fallen viele Teile weg, die für Verbrennermotoren notwendig sind – unter anderem Kolben und Getriebe. Auch eine Auspuffanlage ist bei E-Autos überflüssig.

Nicht alle Zulieferer würden eine Anpassung an neue Verhältnisse überleben – und deshalb Pleite gehen, schätzt der Experte.

Aktuell liegt die Zahl der in Deutschland angemeldeten Elektroautos und Hybride bei rund 150.000. Dem gegenüber stehen 45 Millionen Pkw mit Benzin- oder Dieselmotor. Noch ist die elektrische Antriebsart also verschwindend gering vertreten. Das wird sich aber mittelfristig ändern.

Die Entscheider in der Autoindustrie gehen davon aus, dass das E-Auto in 15 Jahren bei den abgesetzten Stückzahlen mit den Verbrennern gleichziehen – und danach zum lautlosen und emissionsfreien Überholen ansetzen wird.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

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