Teure Ladeinfrastruktur

E-Tankstellen lohnen sich noch nicht

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aktualisiert am 19.02.2020
Foto: CHECK24/Früchtnicht

Mit Elektromobilität ist bisher kaum Geld zu verdienen. Das trifft auch auf die Betreiber von Ladesäulen zu.

Eine Elektro-Tankstelle zu bauen ist teuer. E-Mobilitätsexperte Jonas Lohmann vom Energieversorger EWE schätzt laut Automobilwoche, dass sich der Betrieb erst ab einer Million zugelassenen Autos mit Elektroantrieb lohnt.

Da ist es kein Wunder, dass öffentliche, rund um die Uhr zugängliche Ladestellen derzeit in Deutschland noch Mangelware sind. Überhaupt muss der Ausbau der Ladeinfrastruktur bei uns erst noch ins Rollen kommen.

Nach einer aktuellen Erhebung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft gibt es in Deutschland inzwischen immerhin 11.000 öffentliche Ladepunkte. Doch die konzentrieren sich vor allem auf die Metropolen.

Elektromobilität – kommt der Durchbruch?

Da jedoch alle wichtigen Akteure öffentlichkeitswirksam voll auf das Thema Elektromobilität setzen, wird sich sowohl die Zahl der Elektroautos als auch die der Lademöglichkeiten rasch vergrößern.

Damit das zügig geschieht, plant etwa die EU-Kommission ein diesbezügliches Anreizsystem, die Autobauer verkünden die Elektrifizierung ihrer Modellpaletten und der deutsche Staat fördert den Ausbau mit Milliarden Euro – unter anderem mit dem Umweltbonus.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

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