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Ladeinfrastruktur für Elektroautos

Autokonzerne bauen Ladesäulennetz

Foto: CHECK24/Früchtnicht

Gemeinsam wollen die deutschen Autobauer die Elektromobilität in Europa mit einem eigenen Ladesäulen-Netz salonfähig machen.

Dafür wurde nun die Firma European Power Charging gegründet und ins Handelsregister eingetragen.

Wer ist beteiligt?

Angekündigt hatten dies Porsche (als Vertreter von Volkswagen), Daimler, BMW und Ford bereits vor rund einem Jahr. Doch bis es soweit war, mussten unter anderem kartellrechtliche Fragen geklärt werden.

Die vier Gesellschafter sind je zu einem Viertel an dem Unternehmen beteiligt. Der Unternehmenssitz ist in München. 50 Mitarbeiter sollen sich um die Geschäfte kümmern.

Was sind die Pläne?

Die Automobilkonzerne planen, in den kommenden Jahren in ganz Europa entlang stark frequentierter Verkehrsadern 400 Ladepunkte zu schaffen. Die Zulieferer der Säulen stehen noch nicht fest.

Geplant ist offenbar eine Art Bewerberverfahren unter Realbedingungen. Wer Interesse hat, soll die eigene Ladetechnik an ersten Teststationen installieren und die Praxistauglichkeit gleich unter Beweis stellen.

Mit dem Ausbau der bisher noch recht schwachen Lade-Infrastruktur will das Joint-Venture der vier Autokonzerne die mangelnde Nachfrage nach Elektroautos beflügeln.

Welche Vorgaben gibt es?

Maßstab für die Leistungsfähigkeit der Ladesäulen wird dabei Porsche sein. Die Schwaben haben für das Jahr 2019 ihren ersten reinen E-Porsche angekündigt.

Die Batterien des Sportwagens sollen nach 15 Minuten bereits wieder zu 80 Prozent aufgeladen sein, ist dabei die Maxime des Herstellers. Die kommenden Ladesäulen müssen für solch eine gewaltige Ladeleistung ausgelegt werden.

Update 3. November 2017:

Das Gemeinschaftunternehmen hat nun den Betrieb aufgenommen. In diesem Zuge wurde der Firmennahme geändert. Das Joint-Venture heißt nun Ionity. Die Wortschöpfung beinhaltet den englischen Begriff Unity (Einigkeit) und Ion (ein elektrisch geladenes Atom, Bestandteil in Lithium-Ionen-Akkus vieler Elektrofahrzeugen).

In einem ersten Schritt soll noch in diesem Jahr mit dem Aufbau der ersten 20 Ladestationen begonnen werden. Bis Ende 2018 soll die Zahl auf über 100 ansteigen.

Erste Kooparationspartner für die Strom-Tankstellen stehen mit Tank & Rast, OMV und Circle K. ebenfalls fest.

Über den Redakteur

Sascha Rhode

Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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