ADAC und Stiftung Warentest untersuchen 18 Modelle

Aktuelle Autokindersitze im Test

Foto: ADAC

ADAC und Stiftung Warentest haben wieder einmal Kindersitze getestet. Positiv: Alle getesteten Modelle bestanden die Crashtests.

Von den aktuell 18 Sitzen im Test überzeugten elf Kandidaten mit „gut”. Drei Kindersitze erhielten die Bewertung „befriedigend”.

Vier Sitze hingegen konnten die Tester nicht überzeugen und sind daher mit „mangelhaft” nicht empfehlenswert.

Darunter befindet sich auch der einzige aufblasbare Kindersitz im Test. In den wichtigen Testkategorien „Unfallsicherheit” und „Handhabung” schnitt der Sitz HY5 TT der Marke Nachfolger noch „befriedigend” ab. Die hohe Schadstoffbelastung (Naphthalin) des Materials sorgte dann für das schlechte Gesamtergebnis.

Die Testergebnisse im Überblick

Bewertung „gut”:

  • Hauck Comfort Fix + Comfort Fix Isofixbasis (bis 13 Kilogramm)
  • Maxi-Cosi CabrioFix (bis 13 Kilogramm)
  • Hauck Comfort Fix (bis 13 Kilogramm)
  • Maxi-Cosi CabrioFix + FamilyFix (bis 13 Kilogramm)
  • Cybex Pallas S-Fix (bis 36 Kilogramm)
  • Cybex Solution S-Fix (bis 36 Kilogramm)
  • Britax Römer Baby-Safe2 i-Size + i-Size Base (bis 105 Zentimeter)
  • Britax Römer Baby-Safe2 i-Size + i-Size Flex Base (bis 105 Zentimeter)
  • Britax Römer Swingfix M i-Size (bis 105 Zentimeter)
  • Joie i-Level (bis 105 Zentimeter)
  • Britax Römer Dualfix M i-Size (bis 105 Zentimeter)

Bewertung „befriedigend”:

  • Nania i-Max SP Isofix (bis 36 Kilogramm)
  • Osann i-Max SP Isofix Ferrari (bis 36 Kilogramm)
  • Chicco Around U i-Size (bis 105 Zentimeter)

Bewertung „mangelhaft”:

  • Nachfolger HY5 TT (bis 36 Kilogramm)
  • Osann Fox (bis 36 Kilogramm)
  • Jané Koos iSize (bis 105 Zentimeter)
  • Jané  Koos iSize + iPlatform (bis 105 Zentimeter)

Welche Tipps gibt der ADAC Eltern?

Für die Auswahl des passenden Kindersitzes hat der ADAC noch einige Tipps parat:

  • Der Sitz sollte sich optimal ins Auto einbauen lassen – und zudem vom Nachwuchs auch angenommen werden.
  • Wechseln Sie erst zu einer größeren Kindersitzklasse, wenn Ihr Kind die erforderliche Größe beziehungsweise das Gewicht sicher erreicht hat.
  • Die Gurte sollten gerade verlaufen und keine Falten werfen.
  • Prüfen Sie vor dem Kauf von Babyschalen, ob dafür die Gurtlänge im Wagen ausreicht. Wenn nicht, ist eine Babyschale mit separater Basis die richtige Wahl.
  • Der Gurt muss sich wieder selbstständig aufrollen, wenn sich das Kind im Kindersitz vorbeugt. Ist das nicht der Fall, sollten Sie ein anderes Modell nehmen.

Wo soll der Kindersitz hin?

Ist der richtige Kindersitz gefunden, stellt sich die nächste Frage. Auf welchem Platz im Auto ist das Kind am besten aufgehoben?

Auch hierfür hat der ADAC die passende Antwort. Laut den Experten des Automobilclubs ist der beste Kindersitzplatz rechts auf der Rückbank – also schräg hinter dem Fahrer.

Die anderen Plätze sind dagegen aus unterschiedlichen Gründen weniger empfehlenswert.

Grafik Position Kindersitz im Auto

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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