Kompakter mit Allrad

Fahrbericht: Subaru Impreza im Check

Subaru Impreza Front

Foto: Subaru

Der Subaru Impreza kommt immer mit Boxermotor, Allrad und stufenlosem Automatikgetriebe.

Subaru Impreza Heck

Foto: Subaru

Das Kompaktmodell steht auf der gleichen Plattform wie der erfolgreiche SUV Subaru XV.

Subaru Impreza Cockpit

Foto: Subaru

Cockpit und Innenraum sind sauber verarbeitet. Die Materialien könnten aber besser sein.

Michael Langenwalter mit dem Subaru Impreza

Foto: Subaru

Nur der stärkere Impreza ist für CHECK24-Tester Michael Langenwalter eine Empfehlung.

In Deutschland ist der Subaru Impreza nach wie vor ein Exot. Dabei kommt das japanische Kompaktmodell mit Boxermotor und Allrad im Februar schon in fünfter Auflage auf den Markt.

Der Test des CHECK24 Automagazin zeigt, ob der Viertürer mit der Konkurrenz mithalten kann.

Was ist alles neu?

Der 4,46 Meter lange Subaru Impreza nutzt die neue Technikplattform von Subaru. Der Kombi, den Subaru als „City-SUV” vermarktet, ist gewachsen und bietet auch im Innenraum mehr Platz. Der Kofferraum fasst nun 385 Liter Gepäck.

Das Heck des Impreza ist eher schlicht gestaltet. Dagegen zeigt die Front den neuen Impreza ein auffälliges Gesicht mit großem Grill und schmalen Scheinwerfern.

Das Cockpit ist selbsterklärend gestaltet.

Die Materialauswahl im Innenraum könnte allerdings höherwertiger ausfallen. Im Vergleich zu alten Impreza ist das aber ein deutlicher Sprung nach vorn.

Wie sieht es in Sachen Sicherheit aus?

Künftig ist auch der ohnehin übersichtlich Impreza stets mit Subarus kamerabasiertem Sicherheitssystem „Eyesight” bestückt.

Dieses hilft etwa, die Spur zu halten. Es erkennt drohende Kollisionen und leitet notfalls auch eine Notbremsung ein. Ein Abstandsautomat kostet allerdings extra.

Wie fährt sich der Impreza?

Der Impreza ist mit einem 114 PS und einem 156 PS starken Boxermotor erhältlich. CHECK24 hat beide Motorisierungen ausgiebig getestet.

Der schwächere und recht laute Motor mit 1,6 Liter Hubraum empfiehlt sich nur für Fahrer mit einem sehr entspannten Fahrstil.

Besser zum stärkeren Zweiliter-Benziner greifen. Dieser passt deutlich besser zu dem auf komfortables Fahren hin ausgelegten Modell.

Das standardmäßige stufenlose CVT-Automatikgetriebe stemmt sich beim Beschleunigen ohnehin gegen eine allzu sportliche Fahrweise. Beim Tritt aufs Gaspedal dreht der Motor sofort hoch. Der Impreza zieht aber allein beim 156-PS-Motor los – und das auch erst nach einer Gedenksekunde.

Wie sind die Preise?

Der Subaru Impreza mit dem 114-PS-Boxermotor startet ab 21.980 Euro.

Die stärkere Version mit 156 PS kostet mindestens 26.980 Euro. Die Serienausstattung ist jeweils bereits recht umfangreich.

Die beiden Testwagen mit Vollausstattung waren jeweils rund 5.000 Euro teurer.

Wie gehabt geben die Japaner fünf Jahre Garantie auf ihre Modelle.

Unser Tipp für Käufer

Als Alternative zum „City-SUV” Impreza haben die Japaner einen echten SUV im Programm. Mit dem Subaru XV teilt sich der Impreza die Plattform, die Technik und sogar die Karosserie.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

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