Politik beschließt hohe Strafen

Wer rast, riskiert zehn Jahre Haft

Foto: Getty Images

Wer bisher an illegalen Autorennen teilgenommen hat, musste wenig befürchten. Das ändert sich nun.

Wer künftig meint, auf öffentlicher Straße den Hobby-Schumi raushängen lassen zu müssen, kann bis zu zehn Jahre ins Gefängnis wandern. Seinen Wagen ist er auch los.

Diese Maßnahmen hat der Bundestag für Teilnehmer illegaler Autorennen beschlossen. Bisher mussten Möchtegern-Rennfahrer maximal 400 Euro Bußgeld zahlen und den Führerschein für einen Monat abgeben.

Doch mehrere schwere Unfälle mit Todesfolge unbeteiligter Verkehrsteilnehmer haben den Gesetzgeber handeln lassen.

Da die Gesetzesvorlage vom Bundesrat ausging, kann das Gesetz nach der Abstimmung im Bundestag nun umgesetzt werden.

Zuvor hatten bereits Gerichte hart durchgegriffen. In Berlin wurden im März zwei Männer nach einem illegalen Rennen mit tödlichem Ausgang wegen Mordes zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt.

Ein weiterer Raser sitzt wegen eines tödlichen Vorfalles in Mönchengladbach derzeit in Untersuchungshaft. Auch gegen ihn wird wegen Mordverdachtes ermittelt.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

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