Unfall mit Leasingfahrzeug

Fachleute fordern Gesetzesänderung

Foto: CHECK24/Früchtnicht

Wer ein Leasingfahrzeug fährt, wähnt sich gut abgesichert. Zumal finanzierte Pkw meist mit einer umfassenden Vollkasko versichert sein müssen. Doch das ist nicht immer so.

Bei einem Leasingfahrzeug ist der Eigentümer meist die Bank. Halter ist hingegen der Versicherungsnehmer.

Bei einem teilverschuldeten Verkehrsunfall kann sich die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung allein an den Halter beziehungsweise Fahrer wenden und von ihm den vollen Regressanspruch fordern.

Worum geht es?

Eine Aufteilung der Schuld ist gesetzlich nicht vorgesehen.

Die Experten des Verkehrsgerichtstages haben nun einstimmig den Gesetzgeber aufgefordert, hier Abhilfe zu schaffen, die Gesetzeslücke zu schließen und eine Aufteilung zuzulassen.

Auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) begrüßt ein schnelles Handeln. Denn der Trend gehe dahin, dass immer mehr Fahrzeuge geleast oder finanziert würden.

Mit einer Anpassung der Rechtslage würden Millionen Autofahrer vor hohen wirtschaftliche n Risiken geschützt werden, so der Verband.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

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