Zu geringer Abstand

Fehlerhafte Technik schützt vor Strafe nicht

Lesezeit 1 Min.
Foto: CHECK24/Früchtnicht

Wer zu dicht auffährt und erwischt wird, kann sich nicht auf eine fehlerhafte Technik berufen.

Das zeigt ein Urteil des Oberlandesgerichtes Bamberg (Az:3 Ss OWi 1480/18).

Ein Autofahrer war auf der Autobahn mit einem zu geringen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ertappt worden.

Wie gering war der Abstand?

Die Messung ergab: Bei 132 km/h waren nur 14 Meter Platz zwischen den beiden Autos. Deutlich zu wenig. Der Mann erhielt für den Verstoß ein Bußgeld über 240 Euro sowie ein Fahrverbot von einem Monat.

Dagegen wehrte sich der Beschuldigte juristisch. Er habe sich auf den Abstandsassistenten seines Wagens verlassen, so sein Hauptargument.

Dieser Sichtweise schloss sich das Gericht nicht an. Im Urteil wurden Bußgeld und Fahrverbot bestätigt.

Wie lautet das Urteil?

Der Fahrer habe die Pflicht, die Verkehrssituation selbst korrekt einzuschätzen und sich nicht auf die Fahrzeugtechnik zu verlassen. Dies habe er unterlassen, die Maßnahmen seien daher rechtens.

Wie finden Sie den Artikel?

Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.
Was möchten Sie tun?
TÜV-geprüfte Datensicherheit

Wussten Sie schon, dass...

in New Hampshire (USA) die Anschnallpflicht nicht gilt?