Gefährlicher Mangel

Neue Kategorie bei der Hauptuntersuchung

aktualisiert am 12.04.2018
Foto: CHECK24/Früchtnicht

Bei der Hauptuntersuchung (HU), umgangssprachlich auch als TÜV-Termin bekannt, kommt eine neue Kategorie zur Einstufung des Pkw dazu. Am Preis ändert sich aber nichts.

Darüber informiert die Prüforganisation DEKRA.

Dabei handelt es sich um eine Umsetzung einer EU-Richtlinie. Mit dem 20. Mai 2018 wird bei der Hauptuntersuchung die neue Bewertungskategorie „Gefährlicher Mangel” eingeführt.

„Dieses Prüfergebnis stellt eine Zwischenstufe unterhalb der Kategorie ‘Verkehrsunsicher‘ dar”, so André Skupin, Technischer Leiter bei der DEKRA in Dresden.

Am Ablauf oder an den Kosten für die HU ändere sich aber nichts.

Welche Kategorien gibt es überhaupt?

Damit gibt es beim TÜV also künftig folgende Kategorien, geordnet von optimal bis katastrophal:

  • Ohne Mangel
  • Geringer Mangel
  • Erheblicher Mangel
  • Gefährlicher Mangel
  • Verkehrsunsicher

Was besagt „Gefährlicher Mangel”?

Mit der Bewertung „Gefährlicher Mangel” signalisiert der Prüfingenieur dem Fahrzeughalter, dass die Mängel am Pkw den Verkehr gefährden.

Der Halter kann mit seinem Fahrzeug aber noch nach Hause oder am besten gleich in die Werkstatt fahren.

Und was passiert bei „Verkehrsunsicher”?

Das ist bei der Einstufung als „Verkehrsunsicher” nicht mehr möglich.

Ist das der Fall, wird die Prüfplakette sofort entfernt. Außerdem informiert der Prüfdienst umgehend die Kfz-Zulassungsstelle.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

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