Hauptuntersuchung in Corona-Zeiten

Der TÜV prüft auch jetzt

Lesezeit 1 Min.
aktualisiert am 21.04.2020
Foto: CHECK24/Früchtnicht

Wer mit seinem Auto jetzt zur Hauptuntersuchung muss, bekommt eine neue Prüfplakette auch in Corona-Zeiten. Autofahrer sollten sich aber auf Einschränkungen einstellen.

Den ganz großen Druck haben Autofahrer, für deren Pkw in Corona-Zeiten die Hauptuntersuchung (HU) fällig wird, eigentlich nicht.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat die Frist für die Überschreitung des TÜV-Termines von zwei auf vier Monate ausgedehnt. 

Autofahrer sollten diese Extra-Zeit aber nur als zusätzlichen Puffer ansehen.

Kann ich zur HU fahren?

Die Arbeit der Prüforganisationen läuft weiter – wenn auch teilweise mit Einschränkungen. Autofahrer bekommen also auch in Corona-Zeiten eine neue Prüfplakette für Ihren Pkw.

Erkundigen Sie sich sicherheitshalber bei der jeweiligen Prüforganisation, wie die Situation vor Ort aktuell ist!

Wer arbeitet wie?

  • Die Prüforganisationen GTÜ und KÜS arbeiten fast ohne Einschränkungen weiter. Die jeweiligen Sprecher verweisen beide darauf, dass es aktuell einfacher sei als sonst, einen zeitnahen Prüftermin zu bekommen.
  • Beim TÜV Nord sowie beim TÜV Rheinland sind ebenfalls die Mehrzahl der Prüfstellen geöffnet. Ausnahmen sind nur Landkreise mit einer hohen Anzahl an Coronafällen. Beide Prüforganisationen verweisen auf die Möglichkeit zur Reservierung eines HU-Termines übers Internet. 
  • Der TÜV Süd hat an seinen Prüfstandorten in Bayern aufgrund der dort geltenden strengeren Bestimmungen die Öffnungszeiten gekürzt. Einige Standorte sind hier vorübergehend sogar ganz geschlossen. Der aktuelle Stand ist auf der Internetseite des TÜV Süd aufgeführt. Ansonsten laufe das Geschäft normal.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

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