Schalten oder schalten lassen?

Immer weniger Pkw mit Handschaltung

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aktualisiert am 23.10.2020
Foto: Mazda

Auch wenn viele Autofahrer noch lieber per Hand schalten anstatt schalten zu lassen, haben immer weniger Neuwagen noch ein Schaltgetriebe.

Immer mehr Neuwagen werden ab Werk mit einem Automatikgetriebe ausgeliefert. Das gilt inzwischen selbst für kleinere Modelle.

Handschaltungen werden eigentlich nur noch in Kleinstwagen sowie in manchen sportlich ausgelegten Pkw verbaut.

Mittel- und Oberklassenmodelle sind ab Werk inzwischen meist standardmäßig mit einer Automatik bestückt. Mit ein Grund ist die sinkende Nachfrage: Handschalter werden immer seltener verkauft, heißt es nicht nur bei BMW.

Oft wird noch die Basisversion eines Modelles als Handschalter im Programm gehalten – als Lockangebot. Jüngstes Beispiel ist die Neuauflage des Range Rover Evoque.

Was spricht gegen die Handschaltung?

Der Grund ist einfach: Fürs autonome Fahren und bei Hybridmodellen ist ein Automatikgetriebe einfach besser.

Dazu kommt, dass in Sachen Verbrauch eine neue Automatik mit bis zu zehn Fahrstufen und ein Handschalter nahezu gleichauf liegt. Alte Automatikgetriebe waren da deutlich durstiger.

Außerdem schalten einige automatische Getriebe inzwischen schneller, als das die meisten Autofahrer vermögen. Aus diesem Grund gehen immer mehr Autohersteller dazu über, selbst Sportwagen nur noch mit Automatikgetriebe auszuliefern.

Übrigens: Reine Elektroautos benötigen gar kein Getriebe mehr. Hier dreht der Motor linear von null auf Höchstleistung.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

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