Nun also doch

Ferrari kündigt einen SUV an

Foto: Ferrari

Als letzte Nobelmarke bei den Autoherstellern springt Ferrari auf den SUV-Zug auf. Auch der italienische Sportwagenbauer will ein entsprechendes Modell auf die Straße bringen.

„Es wird das schnellste SUV auf dem Markt sein”, kündigt Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne an. Ferrari gehört zu diesem Konzern.

Als zeitlichen Rahmen für das Projekt nannte Marchionne das Jahr 2020.

Wie war bislang die Auffassung?

Lange hatte sich die Marke mit dem springenden Pferd im Logo diesem Trend widersetzt. Ein SUV sei kein emotionales Auto, bei dem sich alles um Leistung und Fahrspaß dreht, hatte der damalige Ferrari-Chef Luca di Montezemolo verlauten lassen.

Jetzt also die Kehrtwende – aber eine mit Ankündigung.

Bereits am Rande der Automesse im September vergangenen Jahres in Frankfurt hatte Ferrari über derartige Gedankenspiele berichtet.

Was macht die Konkurrenz?

Nach Maserati mit dem Levante wäre Ferrari die zweite sportliche Fiat-Tochter, die einen SUV auf den Markt bringt.

Die anderen Nobelmarken sind da schon viel weiter.

Der Bentley Bentayga ist schon auf dem Markt. Der Lamborghini Urus wird in Kürze folgen. Und Rolls-Royce und Aston Martin hatten schon angekündigt, dass sie in das Segment einsteigen werden.

Warum nun die Kehrtwende?

Der Grund für diesen Schritt ist immer der gleiche: Alle Nobelmarken erhoffen sich mit diesen Super-SUVS vor allen in den USA und in China ein Riesen-Geschäft.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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