Pannenstatistik 2018 des ADAC

Elektrik größter Schwachpunkt bei Autos

Lesezeit 1 Min.
Foto: ADAC

Wenn das Auto streikt, ist meist die Elektrik Schuld. Das zeigt die aktuelle Pannenstatistik des ADAC für 2018.

In gut der Hälfte aller Pannenfälle ihrer Mitglieder identifizierten die „Gelben Engel” technische Probleme als Fehlerquelle.

Das Ergebnis überrascht nicht wirklich.

Die heutigen Pkw sind vollgestopft mit Technik. Und mit jedem zusätzlichen Fahrassistenten erhöht sich das Fehlerpotenzial.

Was ist der Grund für Elektro-Pannen?

So konstatiert der Automobilclub: „Hauptgrund dürfte die stark gestiegene Zahl elektrischer Verbraucher bzw. Steuergeräte sein, die die Batteriemanagementsysteme überfordert.”

Zum Vergleich: 1998 – also 20 Jahre vor dem jetzt vorgestellten Untersuchungszeitraum – waren elektrische Fehler nur in knapp einem Drittel der Fälle für liegengebliebene Autos verantwortlich.

Wie damals ist auch heutzutage noch der Motor samt Einspritzung, Zündung und Sensorik ein häufiger Pannengrund. 2018 waren Pannen in 19 Prozent der Fälle darauf zurückzuführen.

Was sind weitere Fehlerquellen?

Andere Teile gehen aufgrund der weiter fortschreitenden Technik heutzutage dagegen nur noch selten kaputt.

Dazu gehören:

  • Reifen (7 Prozent)
  • Kraftstoffanlage (4 Prozent)
  • Kühlung (2,4 Prozent)
  • Auspuffanlage (1,2 Prozent)
  • Karosserie, Lenkung, Bremsen, Fahrwerk, Antrieb (insgesamt 14,3 Prozent)

Für die Pannenstatistik hat der ADAC fast 4 Millionen Panneneinsätze des Jahres 2018 ausgewertet.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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