Fahranfänger

ADAC fordert null Promille bis 24 Jahre

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Foto: CHECK24/Früchtnicht

Junge Autofahrer sind nach wie vor besonders oft an Autounfällen schuld. Der Autoclub ADAC will deshalb das absolute Alkoholverbot für Fahranfänger auf 24 Jahre anheben.

Derzeit gilt die Null-Promille-Regel lediglich bis 21 Jahre. Danach sind maximal 0,5 Promille erlaubt.

Wer zwischen 18 und 24 Jahre alt ist, gehört hinterm Steuer zur Hochrisikogruppe.

Was ist das Problem?

Dass Führerscheinneulinge überdurchschnittlich oft in Verkehrsunfälle verwickelt sind, liegt dem Verkehrsclub zufolge an „altersbedingter Verhaltensweisen”.

Zur fehlenden Fahrpraxis kommen oft noch Überschätzung des eigenen Könnens sowie Fehleinschätzung der Verkehrssituation hinzu.

Die Folgen sind fatal. Junge Fahrer kommen leichter etwa wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, schleudern in den Gegenverkehr oder gefährden sich und andere bei riskanten Überholmanövern.

Was sieht der ADAC positiv?

Aber es hat sich aus ADAC-Sicht bereits einiges verbessert. Besonders das „Begleitete Fahren ab 17” sei erfolgreich, die Zahl der Autounfälle von Fahranfängern rückläufig.

Ging 2008 jeder dritte Unfall auf ihr Konto, war es 2017 nur noch jeder fünfte Crash.

Was wird noch gefordert?

Um die Unfallzahlen bei dieser Fahrergruppe weiter zu senken, empfiehlt der Verkehrsclub neben einer längeren absoluten Alkoholverbot  darauf, dass in der Fahrschule noch stärker auf die „altersspezifischen Risiken” eingegangen werden müsse.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

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