Dekra gibt Tipps

Rettungsgasse: Jede Sekunde zählt!

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Foto: CHECK24/Früchtnicht

Nach einem Verkehrsunfall gilt die Devise: je schneller Hilfe ankommt, desto besser. Auf der Autobahn sind hier alle Fahrzeuglenker gefordert.

Nach einem Unfall auf der Autobahn muss eine Rettungsgasse so schnell wie möglich stehen.

Markus Egelhaaf, Unfallforscher bei der Prüforganisation Dekra: „Nach schweren Verkehrsunfällen kann jede Verzögerung bei der Unfallrettung über Leben und Tod entscheiden.”

So weist die Straßenverkehrsordnung jeden Autofahrer an, bei stockendem Verkehr auf Autobahnen eine Rettungsgasse zu bilden. Nur so können Polizei und Rettungsdienste schnell und ohne Verzögerung den Unfallort erreichen.

„Wer rechtzeitig eine Rettungsgasse bildet, erhöht nicht nur die Überlebenschancen von Verletzten. Er tut sich sogar selbst einen Gefallen, denn damit trägt er letztlich auch zu einer schnelleren Räumung der Unfallstelle bei”, erläutert Engelhart.

Wo bildet man eine Gasse?

Wie eine Rettungsgasse gebildet wird, ist klar geregelt:

  • Bei zwei Fahrstreifen ist die Rettungsgasse in der Mitte zu bilden. Die Autos müssen also ganz nach links (auf der Überholspur) beziehungsweise nach rechts fahren.
  • Bei drei oder mehr Fahrstreifen muss eine Gasse zwischen dem ganz linken und dem benachbarten Fahrzeugstreifen freigehalten werden.

 


 

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

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