VW-Studie I.D. Buzz

Der Elektro-Bulli kommt

aktualisiert am 28.08.2017

Foto: VW

Mit der Elektro-Studie I.D. Buzz will VW die Bulli-Legende fortsetzen.

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Vergangenheit trifft Zukunft: Links ein T1, rechts der Elektro-Bulli.

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Das Erbe ist erkennbar - aber auch die futuristischen Anleihen des Urenkels.

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Vor allem der neue "Gesichtsausdruck" ist Geschmackssache.

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Auch die Heckpartie hat mit den bisherigen Generationen wenig gemeinsam.

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Das zeigt sich im direkten Vergleich. Hier liegen fast 70 Jahre dazwischen.

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Im Innenraum des I.D. Buzz geht es futuristisch zur Sache.

Eingefleischte Bulli-Fans werden aufheulen: VW will einen Elektro-Bulli in Serie bauen.

Die Blaupause für das Projekt gibt es schon. Die Studie I.D. Buzz wurde bereits auf der diesjährigen Motorshow in Detroit gezeigt. Die Anleihen an den Ur-Bulli, den VW T1, sind unverkennbar.

Wie zu Beginn der T-Modell-Baureihe ist die Studie zweifarbig lackiert – der Farbwechsel beginnt knapp unterhalb der Fensterlinie.

Was erinnert an den Ur-Bulli?

Das Dach steht nach vorne ganz leicht über, die Frontscheibe ist relativ steil, in der langen seitlichen Fensterreihe finden vier Scheiben Platz.

Markant – und bekannt – ist die extrem kurze Motorhaube. Statt wie beim Vorbild präsentiert sich der Vorbau beim Buzz jedoch nicht spitz zulaufend, sondern nach unten hin abgerundet.

Selbst das riesige VW-Emblem findet sich fast eins zu eins auch bei der Elektro-Variante des Busses wieder.

Wann ist der Elektro-Bus zu haben?

Die Studie wirkt zudem lange nicht so hochbeinig wie der Bulli – und insgesamt auch deutlich gedrungener. Das ab dem Jahr 2022 verfügbare Modell wird von Volkswagen vielleicht deshalb auch als Van und nicht als Bus beworben.

Die Frontscheinwerfer haben mit dem Urahnen aber gar nichts gemein. Statt kugelrundem, tief positioniertem Dackelblick sind sie bis an die Unterkante der Frontscheibe hochgewandert. Die schmalen, umrandeten Schlitze lassen den I.D. Buzz recht schläfrig dreinblicken.

Welche Varianten sind geplant?

Dafür verspricht Volkswagen einen riesigen Innenraum – und das bei relativ kompakten äußeren Abmessungen. Die Studie ist 4,94 Meter lang, 1,98 Meter breit und 1,96 Meter hoch.

Das kommt entweder den Passagieren in der Bus-Variante zugute – oder sorgt in einer Cargo-Version für reichlich Stauraum für Transportgut.

Die Serienversion soll – wie die weiteren Elektromodelle der Marke – basierend auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) realisiert werden.

Genügend Platz für reichlich Elektropower bietet die lange Bodengruppe, in der die Akkus verbaut werden.

Auch wenn das Design – wie schon beim VW Beetle – mit der Vergangenheit spielt, wird beim I.D. Buzz ansonsten laut VW die Zukunft einziehen: Variable Sitzlandschaft, interaktive Vernetzung und hochautomatisiertes Fahren sind hier nur einige der verwendeten Schlagwörter.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.
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