Ab knapp 18.000 Euro

Große Bühne für den Renault Captur

Lesezeit 2 Min.
Foto: Renault

Eigentlich lässt der französische Autobauer Renault die Automesse IAA 2019 links liegen. Wäre da nicht die neue Generation des Captur. Die hat hier ihren großen Auftritt.

In fast schon intimen Rahmen im Obergeschoss der Festhalle auf dem Frankfurter Messegelände hat Renault die zweite Generation des Captur vorgestellt.

Die Neuauflage des Verkaufsschlagers kommt um den Jahreswechsel 2019/2020 in den Handel.

Wie sieht der Plug-in aus?

Doch es gibt noch einen wichtigen Grund, warum sich Renault mit dieser Premiere an die IAA andockt. Im Laufe des Jahres 2020 kommt mit dem Captur der erste Plug-in-Hybrid der Franzosen auf den Markt.

Dabei wird ein 1,6-Liter-Benziner von zwei Elektromotoren unterstützt. Es bleibt aber beim Frontantrieb.

Laut Renault schafft der Plug-in-Hybrid bis zu 45 Kilometer weite Fahrten nur mit E-Antrieb. Rein elektrisch sollen bis zu 135 km/h Spitze drin sein.

Renault-Chef Thierry Bolloré will den Hybridantrieb künftig erschwinglich machen. Für den Automanager werden Hybridmodelle immer mehr zur Alternative zum Dieselmotor. Dieser werde durch den hohen Aufwand für die Abgasreinigung immer aufwendiger.

Welche Motoren gibt es noch?

Als Alternativen zur Hybridversion stehen beim Captur drei Benziner und zwei Diesel zur Wahl.

Bei den Benzinern bringt es der Dreizylinder auf 100 PS. Die beiden Vierzylinder leisten 130 PS und 155 PS.

Dazu kommen zwei Diesel mit 95 PS und 115 PS. Sie sind ebenfalls Vierzylinder.

Die Kraft wird über ein Schaltgetriebe oder ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderräder geleitet.

Was ist neu beim Design?

Der kompakte SUV ist mit 4,23 Meter elf Zentimeter länger als sein Vorgänger. Der Platz soll den Insassen sowie dem Gepäckfach zugutekommen. Ein erstes Probesitzen bestätigt dies.

Die Front des Captur zeigt das aktuelle Markengesicht. Die LED-Leuchten vorn laufen nach hinten spitz zu. Am Heck sind sie in C-Form gestaltet.

Im Innenraum des SUV fällt der wuchtige, horizontal ausgerichtete 9,3-Zoll-Touchscreen auf. Das Armaturenbrett ist nun komplett digital.

Neu ist auch, dass der Captur teilautonom fahren kann. Beschleunigen und bremsen funktioniert auch auf mehrspurigen Straßen – und bei Stop-and-Go-Fahrten.

Wie teuer wird der Captur?

Update 18.10.2019

Die Preise für den neuen Captur ab 17.950 Euro.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Kurvt seit mehr als 30 Jahren kreuz und quer durch die PS-Welt. Mit einem besonderem Faible für kernige Offroader.

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