Konventioneller Motor, digitaler Vertrieb

Deutschlandstart des Borgward BX7

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aktualisiert am 17.06.2020
Foto: Borgward

Ein gutes halbes Jahrhundert nach der Insolvenz ist Borgward in Deutschland wieder mit einem neuen Automodell vertreten.

An vergangene, glorreiche Zeiten soll nun das SUV BX7 anknüpfen.

Eigner der Marke ist der chinesische Nutzfahrzeughersteller Foton. Gefertigt wird das SUV derzeit in China. Die Firmenzentrale von Borgward ist hingegen in Stuttgart.

Ein deutsches Werk in Bremen ist seit Längerem in Planung.

Mittelklasse-SUV mit Vollausstattung

Mit dem BX7 will sich Borgward gleich im gehobenen Fahrzeugsegment platzieren.

Das rund 1,8 Tonnen schwere und 4,72 Meter lange Mittelklasse-SUV ist zum Marktstart daher bereits serienmäßig sehr gut bestückt. Lederausstattung versteht sich von selbst. Das Cockpit ist digital.

Der mittig in die Mittelkonsole eingelassene Monitor für Infotainment & Co hat ein 12,3-Zoll-Display.

Die meisten gängigen Assistenzsysteme hat das Borgward-SUV ebenfalls an Bord – inklusive einer 360-Grad-Rückfahrkamera.

Was fehlt dem BX7?

Lediglich einen Notbrems-Assistenten sowie einen Tempomaten mit automatischer Abstandsregelung gibt es nicht.

Interessant: Auf ein eigenes Händler- und Werkstattnetz für Kunden in Deutschland verzichtet Borgward.

Im „Brand Experience Center” in Stuttgart sollen Fahrzeuge für Probefahrten bereit stehen. Ansonsten setzt man bei Borgward auf den Online-Verkauf.

Den Service-Part soll die Werkstattkette A.T.U übernehmen.

Zum Marktstart wird der Borgward in einer limitierten Edition als BX7 TS nur mit einem Vierzylinder-Turbobenzinmotor mit zwei Liter Hubraum und 224 PS angeboten.

Eine Sechs-Stufen-Automatik ist Serie. Allradantrieb ist ebenfalls gesetzt.

Was kostet der SUV von Borgward?

Der BX7 kostet hierzulande ab 44.200 Euro.

Der Motor ist aber nur der erste Schritt:

Ab 2019 soll der Verbrenner durch einen Elektroantrieb ersetzt werden. Dann wird das Modell BXi7 heißen.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

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