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Generika

Ein Generikum oder Nachahmerpräparat ist die Kopie eines Medikaments, das bereits unter einem Markennamen auf dem Markt ist. Die Wirkstoffe sind identisch, lediglich das Herstellungsverfahren oder einige Hilfsstoffe unterscheiden sich vom Original-Medikament.

Ein Generikum entspricht dem Originalpräparat in Wirksamkeit und Sicherheit. Meist werden Generika unter dem Namen des Herstellers und des Wirkstoffs, den sie enthalten, angeboten. Es gibt aber auch Präparate, die patentfreie Wirkstoffe unter einem neuen Markennamen anbieten. Man spricht hier von Markengenerika.

Preisvorteil von Generika

Für Generika fallen keine Forschungs- und Entwicklungskosten an, sie sind deshalb deutlich preisgünstiger als die Originalpräparate. Die Originalmedikamente sind aber durch Patente geschützt, sodass Generika erst nach zehn bis fünfzehn Jahren nach Markteinführung des Originalpräparats auf den Markt kommen können.

So ist sichergestellt, dass die Pharmahersteller von ihrer Forschungsleistung profitieren, da sie in dieser Zeit keine Konkurrenz durch Generika zu befürchten haben. Andererseits stehen dadurch beispielsweise in Entwicklungsländern moderne Wirkstoffe nicht zu günstigen Preisen zur Verfügung.

Krankenkasse und Generika

Krankenkassen schreiben ihren Bedarf an Generika zum Großteil europaweit aus. Ein Unternehmen, das die Versorgung der Versicherten einer gesetzlichen Krankenversicherung mit Arzneimitteln übernehmen möchte, muss an einer solchen Ausschreibung teilnehmen. Der Hersteller, der den günstigsten Preis anbietet, erhält den Zuschlag.

Legt man als gesetzlich Versicherter ein Rezept für ein Medikament in der Apotheke vor, muss der Apotheker das Arzneimittel abgeben, dessen Hersteller einen Vertrag mit der Krankenkasse geschlossen hat. Im Einzelfall kann der Arzt aber auf dem Rezept vermerken, dass ein ganz bestimmtes Medikament abgegeben werden muss.

Wirtschaftliche Bedeutung von Generika

Der Anteil von Generika am Gesamtarzneimittelmarkt variiert regional sehr stark. Während sie in den Schwellenländern rund 80 Prozent des Gesamtmarktes ausmachen, ist ihr Anteil in Europa mit 20 bis 40 Prozent deutlich geringer. Im generikafähigen Markt, der alle nicht mehr patentgeschützten Wirkstoffe umfasst, haben Generika in Deutschland einen Anteil von über 80 Prozent.

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